Schnee, Regen, Glätte, Sturm, Frost: Wetterkapriolen fordern Verkehr heraus
- Die kommenden Tage werden die Verkehrsteilnehmer wieder mit Glätte zu kämpfen haben
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Pfalz. Ab dem Mittwochnachmittag, 7. Januar 2026, greift von Westen her der Ausläufer eines Tiefs über der Nordsee auf das Gebiet über. Zunächst bleibt dabei eine eingeflossene kalte Luftmasse wetterbestimmend, ehe ab Donnerstag allmählich mildere Luft einströmt. Bereits am Morgen herrscht verbreitet Frost zwischen minus 2 und minus 6 Grad, tagsüber bleibt es häufig bei Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen 0 und minus 5 Grad. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen erneut auf minus 2 bis minus 5 Grad, in Hochlagen bis minus 8 Grad.
Neben dem Frost spielt Glätte eine zentrale Rolle. Am Mittwochmorgen tritt vielerorts Glätte durch überfrierende Nässe auf. Ab dem Mittag setzt von Westen her Schneefall ein, der am Abend auch den Osten erreicht. Bis in die erste Nachthälfte werden verbreitet 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee erwartet, im Bergland sind vereinzelt Schneeverwehungen möglich. Auch in der Nacht zum Donnerstag fällt zeitweise Schnee, dabei kommen nochmals 1 bis 3 Zentimeter, in Staulagen bis zu 5 Zentimeter Neuschnee hinzu. Verbreitet besteht Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe.
Der Wind frischt im Tagesverlauf aus Süd bis Südwest auf und erreicht in Hochlagen teils steife Böen bis 60 km/h, in der Eifel stellenweise stürmische Böen bis 70 km/h. In der Nacht zum Donnerstag lässt der Wind wieder nach. Insgesamt zeigt sich der Tag stark bewölkt bis bedeckt und winterlich, mit von Nordwesten aufkommendem Schneefall und verbreitet glatten Straßen. In der Nacht hält der meist leichte Schneefall noch an, lässt zum Morgen von Westen her nach und geht mit anhaltender Glätte einher.
Am Donnerstag, 8. Januar 2026, bleibt es stark bewölkt. Im Tagesverlauf fällt von Südwesten her Schnee oder Schneeregen, der im Südwesten später in Regen übergeht. Besonders in den Übergangsphasen kann es zeitweise zu gefrierendem Regen und Glatteis kommen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 0 und 3 Grad, in Hochlagen bei etwa minus 1 Grad. In der Nacht zum Freitag treten gebietsweise Schnee, Regen oder Schneeregen auf, vereinzelt ist auch gefrierender Regen mit Glatteis nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus 1 und plus 2 Grad, der Südwestwind frischt auf und kann starke bis stürmische Böen bringen.
Am Freitag, 9. Januar 2026, bleibt es stark bewölkt bis bedeckt mit zeitweisen Niederschlägen. In tieferen Lagen fällt zunächst häufig Regen, während es in Hochlagen verbreitet schneit oder Schneeregen fällt. Zum Abend hin können die Niederschläge auch im Flachland wieder in Schnee oder Schneeregen übergehen. Die Temperaturen steigen zunächst auf 3 bis 7 Grad, gehen im Tagesverlauf jedoch wieder zurück. Dazu weht ein frischer bis starker Südwestwind mit verbreitet stürmischen Böen, im Bergland sind auch schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Samstag folgen weitere Regen-, Schneeregen- oder Schneeschauer bei Tiefstwerten zwischen 3 und minus 3 Grad, im Bergland bis minus 4 Grad, erneut begleitet von verbreiteter Glätte.
Auch am Samstag, 10. Januar 2026, bleibt das Wetter unbeständig und stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise fällt Niederschlag, der im Tagesverlauf wieder verbreitet bis ins Tiefland in Schnee übergeht. Die Höchstwerte reichen von minus 1 Grad in der Eifel bis 5 Grad am Rhein, bei im Tagesverlauf sinkenden Temperaturen. Der Wind weht schwach bis mäßig, teils umlaufend und später auf Nord bis Nordwest drehend, exponiert sind einzelne steife Böen möglich. In der Nacht zum Sonntag, 11. Januar 2026, klingen die Schneefälle allmählich ab, es kommt verbreitet zu Frost zwischen minus 2 und minus 6 Grad, in Hochlagen bis minus 8 Grad, sowie erneut zu Glätte durch überfrierende Nässe. rav/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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