TU Kaiserslautern erhält sechs Millionen Euro für „Tenure-Track“-Professuren
Neue Karrierewege in der Wissenschaft

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TUK. Im Rahmen der zweiten Runde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erhält die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) sechs Millionen Euro. Damit kann sie den in Deutschland neuen Karriereweg der „Tenure Track“-Professur für sechs weitere Professuren umsetzen. Dies gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz heute in Berlin bekannt.
Insgesamt hatte der Bund eine Milliarde Euro bereitgestellt, um langfristig 1.000 Tenure-Track-Professuren deutschlandweit zu fördern. Mit dem neuen Karriereweg soll für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine möglichst frühe Karriereentscheidung erleichtert werden. Bereits in den ersten Förderrunde des Bund-Länder-Programms hat die TU Kaiserslautern sechs Millionen erhalten, um den neuen Karriereweg für Professuren, den sogenannten „Tenure Track“, einzurichten. Mit den neuen Mitteln kann sie diesen Weg fortsetzen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem zweiten Antrag erneut erfolgreich waren, um damit unsere bereits laufende Umsetzung des Programms in die Breite der Universität weiter auszubauen. Wir verfolgen diese neuen Wege der Nachwuchsgewinnung mit großem Nachdruck. Beispielsweise haben wir seit 2002 schon 120 Juniorprofessuren als frühen Einstieg in die wissenschaftliche Karriere an unsere Universität holen können“, so Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Vize-Präsident für Forschung und Technologie der TU Kaiserslautern, der den Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses verantwortet, in den die „Tenure-Track“-Professuren fallen.
Die Schaffung der neuen Professuren und damit die Stärkung der Forschung stützt nicht nur die Weiterentwicklung der TUK, sondern kommt auch den Studierenden zugute, die in ihrem Studium Einblicke in die Wissenschaft erhalten können.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte für 2017 ein neues Bund-Länder-Programm ins Leben gerufen, das die Personalstrukturen an Universitäten nachhaltig reformieren und die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems steigern soll. Durch die explizite Förderung der „Tenure-Track“-Professur, einem international etablierten Karriereweg in der Wissenschaft, soll der Standort auch für internationalen Wissenschaftsnachwuchs attraktiver werden. Außerdem zielt das Programm auf eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ab. Mit insgesamt 1.000 neuen „Tenure-Track“-Professuren in ganz Deutschland sollen die Karriereperspektiven hin zur Professur für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler planbarer und transparenter werden. Nach einer ersten Runde vor einigen Jahren wurde nun die zweite Hälfte des Pakets an neuen Professuren deutschlandweit ausgeschrieben.
Das Besondere an einer „Tenure-Track“-Professur ist, dass sie nach erfolgreicher Bewährungsphase von maximal sechs Jahren den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vorsieht. Sie ermöglicht damit eine frühere Planbarkeit als bisher über den dauerhaften Verbleib von Nachwuchswissenschaftlern im Wissenschaftssystem. Die Laufzeit des Bund-Länder-Programms reicht bis zum Jahr 2032.ps

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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