Närrisches Finale in Alsenborn: MUV gibt Regierungsschlüssel zurück
- Landrat Ralf Leßmeister bekommt nicht nur den Regierungsschlüssen von den MUV-Vertretern Ralf Töpfer und Thomas Baust zurück. Im Koffer sind auch je ein nicht ausgefüllter Lotto- und Bingo-Schein
- Foto: Reiner Voß / Kreisverwaltung / gratis
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Enkenbach-Alsenborn. Mit einem Augenzwinkern und kleinen Scherzen verabschiedete sich der Musik- und Unterhaltungsverein Alsenborn von seiner närrischen Amtszeit. Landrat Leßmeister nahm den symbolischen Schlüssel humorvoll entgegen.
Traditionelles Heringsessen markiert Ende der närrischen Amtszeit
Am heutigen Aschermittwoch, 18. Februar 2026, endete für den Musik- und Unterhaltungsverein (MUV) Alsenborn die närrische Regierungszeit: Bei traditionellem Heringsessen im Kulturzentrum gaben Vorsitzender Ralf Töpfer und sein Stellvertreter Thomas Baust den symbolischen Regierungsschlüssel an Landrat Ralf Leßmeister (CDU) zurück.
Humorvolle Schlüsselübergabe mit Lotto- und Bingoschein
Schon bei der Schlüsselübergabe am Samstag, 7. Februar 2026, hatte der Landrat augenzwinkernd darum gebeten, der Verein möge in seiner Amtszeit auch gleich die Finanzlage des Landkreises aufpolieren. Bei der Rückgabe fand sich im Koffer daneben zwar kein Gold, dafür aber zwei unausgefüllte Lotto- und ein Bingoschein – vielleicht als kleiner Hoffnungsschimmer für die Haushaltsplanung. Kämmerer Thomas Lauer, der ebenfalls anwesend war, kündigte scherzhaft an, nun prüfen zu müssen, ob die Kreisverwaltung überhaupt legal am Glücksspiel teilnehmen dürfe.
Landrat Leßmeister dankt für originelle Fastnachtsidee
Landrat Leßmeister nahm die Scherzunterlagen mit Humor und dankte dem Verein herzlich – sowohl für die originelle Idee als auch für die liebevoll gestaltete Veranstaltung. Als Erinnerung erhielt er vom MUV einen gusseisernen Mini-Elefanten – das kleine Pendant zum bekannten, lebensgroßen Exemplar, das auf dem Kreisel zwischen Enkenbach und Alsenborn grüßt.
Rückblick auf die Vereinsgeschichte des MUV Alsenborn
Rund 60 Gäste genossen das traditionelle Heringsessen, zu dem der Verein eingeladen hatte. Vorsitzender Töpfer blickte in seiner Begrüßung auf die bewegte Vereinsgeschichte seit 1957 zurück – von den Anfängen als Mundharmonika- und Akkordeonverein über den Chor „Nussknickdrosseln“ bis hin zum heutigen MUV. Sein Kollege Baust entschuldigte sich schmunzelnd, dass man in den wenigen Regentagen leider nicht geschafft habe, die Kreisschulden zu tilgen, und gab der Politik mit auf den Weg: „Mache! Mache! Mache!“
Für das Heringsessen sorgte traditionell Brigitte Töpfer, die den Fisch eigenhändig eingelegt hatte. Im kommenden Jahr wird der Landrat seinen Regierungsschlüssel dann in Mittelbrunn abgeben. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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