Kreisverwaltung Kaiserslautern erneut für Kinderrechte-Projekt ausgezeichnet
- Die Kreisverwaltung Kaiserslautern wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem Kinderrechtepreis ausgezeichnet (Symbolfoto)
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Kinderrechtepreis Kreisverwaltung Kaiserslautern. Die Kreisverwaltung Kaiserslautern ist am heutigen Samstag, 18. April, für ihr Engagement im Bereich Kinderrechte ein weiteres Mal vom rheinland-pfälzischen Familienministerium ausgezeichnet worden. Ein kreatives Projekt mit Kindern aus dem Landkreis überzeugte die Jury als gelungenes Beispiel für Beteiligung, Kreativität und gelebte Kinderrechte.
Mit Song und Video: Kinder machen ihre Rechte hör- und sichtbar
Der zweite Preis und damit 2000 Euro geht an die Kreisverwaltung Kaiserslautern für ihr Projekt „Kinder haben Rechte - Kinderrechte im Landkreis Kaiserslautern 2025“. Dabei entwickelten Kinder aus Grundschulen und Förderschulen im Kreisgebiet gemeinsam einen Song über Kinderrechte. Der Text entstand in Workshops, eingesungen wurde das Lied von den Schülerinnen und Schülern selbst. Begleitet wurde das Projekt von dem Musiker Alex Breidt sowie den Schulsozialarbeiterinnen vor Ort.
An vier Projekttagen vor den Sommerferien 2025 trafen sich die Kinder im Jugendhaus in Landstuhl. Dort setzten sie sich spielerisch und kreativ mit ihren Rechten auseinander: Welche Kinderrechte kennen wir? Wo werden sie bereits gelebt? Und was beschäftigt uns im Alltag? Aus diesen Gesprächen entstand nicht nur ein Lied, sondern auch ein Musikvideo, das die Kinder eigenständig mitgestalteten und teilweise selbst produzierten.
Das Ergebnis wurde im Rahmen eines großen Festes auf einer Bühne eines Radiosenders präsentiert und soll auf den Schulseiten sowie der Homepage der Kreisverwaltung abrufbar sein.
Die weiteren Preisträger des Kinderrechtepreises
Den ersten Platz errang die Förschule Gustav-W.-Heinemann-Schule in Raubach. Platz drei hat der Verein "Lokale Angeda 21 Trier" erzielt. Den Sonderpreis „Ländlicher Raum“ erhält dieֹ Kita St. Laurentius in Gundheim.
Kinderrechte im Alltag: Warum das Thema so wichtig bleibt
"Mich beeindruckt jedes Jahr, mit wie viel Energie, Kreativität und Ernsthaftigkeit sich Kinder und Jugendliche für ihre Rechte einsetzen", sagte Jugendministerin Katharina Binz (Grüne) bei der Preisverleihung. "Die ausgezeichneten Projekte zeigen, was entsteht, wenn junge Menschen mitreden und ihre Themen selbst anpacken. Sie wissen am besten, wo es im Alltag hakt, und entwickeln dafür eigene, oft sehr kluge Lösungen. Genau das macht den Kinderrechtepreis aus: dieses Engagement
sichtbar zu machen und zu würdigen."
Grundlage dafür sei die UN-Kinderrechtskonvention. Sie stellt klar, dass Kinder eigene Rechte haben und diese im Alltag spürbar sein müssen. Aus diesem Grund seien die Preisträgerinnen und Preisträger von einer Kinderjury ausgewählt worden. red/lmo
Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Projekt der Kreisverwaltung Kaiserslautern mit dem Kinderrechtspreis gewürdigt:
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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