Klimaanpassungskonzept wird im Großen Ratssaal präsentiert
Kaiserslautern wappnet sich gegen den Klimawandel

Kaiserslautern. Der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels ist eine der wesentlichen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Die beiden Starkregenereignisse des letztjährigen Sommers haben eindrucksvoll vor Augen geführt, welch schlimme Auswirkungen extreme Wetterlagen auch hier in Kaiserslautern haben können.
„Die Stadt Kaiserslautern stellt sich dieser großen Aufgabe“, erklärt Bürgermeisterin Beate Kimmel. Seit dem Jahr 2016 existiere, so Kimmel weiter, in der Verwaltung eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe, in der Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen an Lösungen gegen die Folgen des Klimawandels arbeiten. „Gemeinsam mit der Bevölkerung und externen Experten wurde im vergangenen Jahr aus dieser Arbeitsgruppe heraus ein Konzept geschmiedet, das uns künftig als Leitfaden dienen wird“. Das 179 Seiten starke Konzept formuliert die wesentlichen Handlungsmaximen und definiert unter dem Leitsatz „Kaiserslautern im Klimawandel – wir gestalten unsere Zukunft“ vier strategische Kernziele und 18 Maßnahmenpakete. Es wurde am 4. Februar vom Stadtrat beschlossen. Kimmel: „Unser Dank gebührt allen Beteiligten, die an der Erstellung mitgewirkt haben, insbesondere dem Ingenieurbüro Dahlem, das im Konsortium mit der Must Städtebau GmbH und der Geo-Net Umweltconsulting GmbH im Auftrag der Stadt das Konzept ausgearbeitet hat. Unser Dank gilt aber auch der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes für die finanzielle Unterstützung.“
„Ich freue mich sehr, dass wir das Konzept nun der Öffentlichkeit präsentieren können!“, so Umweltdezernent Peter Kiefer. „Im Namen aller Beteiligten, allen voran des Referats Umweltschutz und der Stadtentwässerung AöR, möchte ich daher alle Bürgerinnen und Bürger am 7. März ab 18 Uhr in den Großen Ratssaal einladen.“ Wie der Beigeordnete erklärt, sei die Veranstaltung Abschluss und Start zugleich. „Für die Erstellung des Konzepts ist es der Abschluss, aber die Umsetzung der Maßnahmen beginnt natürlich erst. Wir wollen damit den Stab weitergeben in die Gesellschaft, in die Unternehmen und an alle Bürgerinnen und Bürger. Denn nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir der großen Herausforderung, die der Klimawandel uns stellt, begegnen.“
Nach einer Begrüßung durch den Umweltdezernenten wird zunächst das Konzept in einer Präsentation vorgestellt. In der Folge werden sich Vertreter aus den beteiligten Fachreferaten der Verwaltung in einer offenen Gesprächsrunde den Fragen der Moderatoren und des Publikums stellen. Bereits um 17 Uhr wird eine Infobörse im Rathausfoyer ihre Türen öffnen. ps

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