Kaiserslautern und Bezirksverband Pfalz: So soll die Zusammenarbeit wachsen
- Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Hans-Ulrich Ihlenfeld schauen in der Pfalzbibliothek gemeinsam mit der Bibliotheksleiterin Claudia Germann auf einen historischen Stich der Stadt Kaiserslautern
- Foto: Bezirksverband Pfalz/gratis
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Kaiserslautern. Stadt und Bezirksverband Pfalz wollen ihre Angebote in Kultur, Bildung, Wissenschaft und gesellschaftlicher Entwicklung enger verzahnen – mit spürbaren Folgen für Orte wie das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern und für gemeinsame Veranstaltungsformate.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bezirkstagsvorsitzender Hans-Ulrich Ihlenfeld haben dafür an zwei Terminen alle fünf Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz in Kaiserslautern besucht: das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV), das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), die Meisterschule für Handwerker (MHK), die Pfalzbibliothek und das Pfalztheater. Im Austausch mit den Leitungen ging es um Aufgaben und Angebote – aber vor allem um gemeinsame Perspektiven für die kommenden Jahre.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel macht deutlich: „Der Bezirksverband Pfalz ist in seiner Form bundesweit einmalig und die Pfalz und insbesondere Kaiserslautern profitieren von ihm und seinen Einrichtungen. Meine persönliche Überzeugung ist es, dass wir als starke Partner uns gegenseitig nur noch stärker machen können“.
Konkrete Punkte: Vorplatz am mpk und Unterstützung für die Meisterschule
In den Gesprächen wurden auch konkrete Ansatzpunkte genannt. Stadt und Bezirksverband wollen bei der Weiterentwicklung von Orten und Angeboten stärker gemeinsam planen. Als Beispiel nennen die Beteiligten den Vorplatz des mpk: Beide Seiten möchten den Vorplatz des Museums mittelfristig stärker beleben und als Aufenthaltsort weiterentwickeln.
Auch die Meisterschule für Handwerker spielte eine Rolle. In den Gesprächen wurde ihre Bedeutung als Ausbildungsort für dringend benötigte Fachkräfte betont. Bei den dort angesprochenen aktuellen Herausforderungen sagte Kimmel Unterstützung zu. Im IPGV standen außerdem Angebote wie die digitale Migrationskartei im Mittelpunkt, die vielen Pfälzerinnen und Pfälzern Einblicke in die Familiengeschichte ermöglicht.
Pfalzbibliothek zieht um, Pfalztheater wird im Jubiläumsjahr 2026 prägen
Beim zweiten Termin rückten Pfalzbibliothek und Pfalztheater in den Fokus. Die Pfalzbibliothek baut ihr Angebot Stück für Stück aus – auch mit Blick auf den Umzug in die neuen Räume in der Fischerstraße. Genannt werden unter anderem eine Bibliothek der Dinge und neue informative Veranstaltungsformate. Der Austausch mit der Stadtbibliothek und dem Theodor-Zink-Museum läuft laut Mitteilung kontinuierlich und soll weiter gestärkt werden.
Das Pfalztheater sei im Jubiläumsjahr 2026 besonders präsent in der Stadt. Auch dort wollen die Beteiligten etablierte Formate fortführen und weiterhin eng zusammenarbeiten.
Bezirkstagsvorsitzender Hans-Ulrich Ihlenfeld ordnet die gemeinsame Tour so ein: „Durch die gemeinsamen Einrichtungsbesuche ist uns allen noch einmal klar geworden, wie eng verschränkt der Bezirksverband Pfalz und die Stadt Kaiserslautern sind – eine kulturelle Gemeinschaft, die in Kaiserslautern und darüber hinaus zusammenwirkt“.
Im abschließenden Austausch mit allen Einrichtungsleitungen ging es auch darum, Angebote sichtbarer zu machen und Kooperationen zu stärken – etwa bei Formaten wie den Pfalztheatertagen auf dem Schillerplatz oder dem Mitmachprojekt „Mein Viertel, meine Stadt, mein Block“ des mpk. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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