Kaiserslautern sucht neue Berufsbetreuer – Info-Tag zeigt Einstiegsmöglichkeiten
- Informationsstände im 42kaiserslautern: Hier geht es um den Einstieg in die berufliche rechtliche Betreuung und Fragen aus dem Alltag der Arbeit
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Kaiserslautern. Wer sich vorstellen kann, als berufliche Betreuerin oder beruflicher Betreuer zu arbeiten, bekommt am Samstag, 24. Oktober, in Kaiserslautern einen kompakten Überblick: Von 9 bis 13 Uhr läuft dazu ein Informationstag im 42kaiserslautern in der Eisenbahnstraße 42.
Rechtliche Betreuung unterstützt erwachsene Menschen, die wegen einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigung Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbstständig regeln können. Gründe können zum Beispiel eine schwere Erkrankung, ein Unfall oder Altersgebrechlichkeit sein.
Was Berufsbetreuende konkret tun
Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer helfen bei rechtlichen Angelegenheiten, etwa bei finanziellen Fragen, im Kontakt mit Behörden oder bei der Organisation pflegerischer Versorgung. Wenn Angehörige oder Personen aus dem sozialen Umfeld diese Aufgabe nicht übernehmen können, kommt die Bestellung einer beruflichen Betreuerin oder eines beruflichen Betreuers in Betracht.
Die Tätigkeit lässt sich haupt- oder nebenberuflich ausüben. Angesprochen sind Menschen, die sich für die Rechte und Belange beeinträchtigter Menschen einsetzen möchten, organisatorisches Geschick mitbringen und den Umgang mit Behörden und Gerichten nicht scheuen.
Warum die Behörden jetzt informieren
Nach Einschätzung der beteiligten Stellen reicht die Zahl der derzeit aktiven Berufsbetreuenden künftig nicht aus, um den steigenden Bedarf zu decken. Deshalb haben sich die Betreuungsbehörden der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern, des Landkreises Kusel, des Landkreises Südwestpfalz und der Stadt Zweibrücken zusammengeschlossen, um über das Tätigkeitsfeld zu informieren und neue Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer zu gewinnen.
Beim Informationstag geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Betreuungsbehörden, aktive Berufsbetreuerinnen und -betreuer sowie der Berufsverband der Berufsbetreuer, Landesgruppe Rheinland-Pfalz, an verschiedenen Informationsständen Einblicke in die Arbeit. Themen sind unter anderem das Registrierungsverfahren, die erforderliche Sachkunde und Möglichkeiten zu deren Erwerb, die konkrete Tätigkeit in der rechtlichen Betreuung sowie Möglichkeiten der finanziellen Förderung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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