Fanprojekt Kaiserslautern erhält Förderung für 2026
- Im August 2025 erlebten Jugendliche drei Tage voller Kreativität, Austausch und Gemeinschaft. Dahinter standen das AWO Fanprojekt Kaiserslautern, der Jugendtreff Betzenberg und Künstler Moritz Müller aka Colorzz. Auch hier hatte das Land eine Förderung bewilligt
- Foto: Stadt KL/gratis
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Kaiserslautern. Gute Nachrichten für die Fanszene: Das Fanprojekt Kaiserslautern erhält für 2026 eine Förderung in Höhe von 51.000 Euro. Damit wird die wichtige Arbeit für Dialog, Prävention und eine gewaltfreie Fankultur weiter gestärkt.
51.000 Euro Förderung für 2026
Staatssekretär Daniel Stich hat dem Fanprojekt Kaiserslautern im Rahmen des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) einen Förderbescheid in Höhe von 51.000 Euro für das Projektjahr 2026 überreicht. Mit der Förderung will das Land Rheinland-Pfalz die große Bedeutung der Fanprojekte unterstreichen, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für eine respektvolle und gewaltfreie Fußball- und Fankultur leisten.
Fanprojekt stärkt Dialog und Prävention
„Leidenschaftliche Fans gehören zum Fußball genauso dazu wie das Spiel auf dem Platz. Gerade in traditionsreichen Fußballstädten mit einer besonders lebendigen Fankultur zeigt sich, welche verbindende Kraft der Fußball haben kann. Und Fanprojekte leisten hier eine unverzichtbare Arbeit: Sie fördern den Dialog, unterstützen junge Fans und setzen sich für eine respektvolle und gewaltfreie Fankultur ein. Damit stärken sie die Atmosphäre rund um die Stadien und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Staatssekretär Daniel Stich.
Wichtige Rolle für junge Fußballfans
Die Fanarbeit in Rheinland-Pfalz hat eine lange Tradition und dient als Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und Sicherheitsbehörden. Das Fanprojekt Kaiserslautern wurde im Jahr 2007 gegründet und bildet gemeinsam mit dem 1994 gegründeten Fanprojekt Mainz und dem 2009 gegründeten Fanprojekt Trier ein starkes Netzwerk für Prävention und Dialog im rheinland-pfälzischen Fußball.
Die Mitarbeitenden der Fanprojekte richten ihre Arbeit am Lebensalltag der Fußballfans aus. Neben der Gewaltprävention zählt auch die Vorbeugung beziehungsweise die Verringerung extremistischer Einstellungen zu den zentralen Zielen der Fanprojekte. Darüber hinaus übernehmen sie Aufgaben in der Jugendarbeit, bieten Beratungs- und Bildungsangebote an und unterstützen Fans bei organisatorischen Aufgaben.
„Fanprojekte sind ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen und modernen Fußballkultur. Sie verbinden soziale Arbeit mit Prävention und tragen dazu bei, dass Fußballbegeisterung in einem positiven und respektvollen Umfeld gelebt werden kann. Deshalb ist es uns als Land wichtig, diese Arbeit gemeinsam mit den beteiligten Vereinen, der Deutschen Fußball Liga, den Kommunen und den Sicherheitsbehörden dauerhaft zu unterstützen“, betonte Stich. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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