Westpfalz-Klinikum investiert in neue MRT-Geräte und stellt neue Chefärzte ein
Die Radiologie stellt sich neu auf

Die neuen Chefärzte und ihre Teams profitieren von den Vorzügen der neuen Magnetresonanztomografen
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Westpfalz-Klinikum. Am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern entsteht eine der modernsten Kliniken für Radiologie in der Region. Wichtige Schritte in diese Richtung sind bereits gemacht: Gestern hat das Krankenhaus zwei neue Magnetresonanztomografen (MRT) eingeweiht. „Jetzt verfügen wir über eine gute apparative Ausstattung“, sagte Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Mönch, Ärztlicher Direktor.
Und auch personell ist die Radiologie gut aufgestellt. Gestern hat das Westpfalz-Klinikum zwei neue Chefärzte eingeführt: Prof. Dr. med. Reinhard Meier, Chefarzt der Klinik für Radiologie, und Priv.-Doz. Dr. med. André Kemmling, Chefarzt des Instituts für Neuroradiologie. „Wir sind froh, dass wir Sie gefunden haben und dass wir unser Klinikum weiter stärken konnten“, sagte Dr. Mönch bei der offiziellen Einführung.
Mit dem neu gegründeten Institut für Neuroradiologie kann das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern jetzt auch eine 24/7 neurovaskuläre Notfallversorgung anbieten. Davon profitieren insbesondere die Patienten in der Region. „Sie nehmen einen kurzen Weg zur endovaskulären Rekanalisation beim ischämischen Schlaganfall und zur endovaskulären Ausschaltung von gebluteten Hirnaneurysmen oder Malformationen“, erläutert Dr. Kemmling.
Ähnliche Verbesserungen sieht der Chefarzt in der Diagnostik von Erkrankungen des Zentralnervensystems. Hier spielen die neuen MRT-Geräte eine wesentliche Rolle. „Tumore, entzündliche Veränderungen, Gefäßpathologien und funktionelle Störungen des Zentralnervensystems können wir spezifisch diagnostizieren oder sehr sensitiv ausschließen“, sagt er.
Bei den neuen MRT-Geräten handelt es sich um ein 1,5-Tesla-MRT sowie um ein 3-Tesla-MRT, das aktuell modernste Gerät dieser Art. Vorteile sind unter anderem eine hohe Bildqualität, eine verkürzte Scanzeit, Bewegungskorrekturen durch Biomatrix-Sensoren, ein vergrößertes Aufnahmevolumen, beschleunigte Untersuchungszeiten – und damit auch eine gesteigerte Patientenzufriedenheit.
Prof. Meier sagt: „Damit haben wir einen großen und wichtigen Schritt in Richtung der Neugestaltung der Radiologie getan. Sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Patienten werden davon profitieren. Mein Team und ich freuen uns auf die Arbeit in den neu renovierten Räumen.“
Was nun erfolgt, ist die Aufrüstung eines bestehenden MRT-Geräts. Das zehn Jahre alte Gerät erhält neue, moderne Komponenten und wird dadurch auf den Stand eines circa zwei bis drei Jahre alten Gerätes aufgerüstet. „Insgesamt hat das Westpfalz-Klinikum 4,7 Millionen Euro als Eigenmittel in die Hand genommen“, sagt Peter Förster, Geschäftsführer der Westpfalz-Klinikum GmbH. ps

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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