ZAK-Vorstand neuer stellvertretender ASA-Vorsitzender
Deubig kritisiert Regulierungswahn

ZAK. Eine geradezu inflationäre Zunahme rechtlicher und behördlicher Vorgaben und Regelungen im Bereich abfallwirtschaftlicher Behandlungsanlagen kritisiert Jan Deubig, Vorstand der ZAK - Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern. Der 44-Jährige wurde vor wenigen Tagen in Dresden zum stellvertretenden Vorsitzenden der ASA - Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V. - gewählt. Der Verband vertritt einerseits die Interessen für mechanische und biologische Abfallbehandlungstechnologie, sowie darüber hinaus die Interessen von Betreibern und Herstellern von Anlagen zur Bioabfallvergärung. Die abfallwirtschaftlichen Behandlungsanlagen befinden sich zunehmend in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite transformiert sich die Abfallwirtschaft immer mehr zur Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft und soll als Rohstoff- und Energielieferant höchste ökologische und ökonomische Anforderungen erfüllen. Andererseits, so Deubig, führe ein regelrechter Regulierungswahn sowie ein zunehmend ungleicher und unberechenbarer Vollzug dazu, dass die Hürden für Innovation und Effizienz immer höher würden. „Oft widersprechen sich die verfolgten Ziele sogar diametral“, so der ZAK-Vorstand weiter. So werde beispielsweise auf der einen Seite die Getrennterfassung von Bioabfällen und die damit verbundene energetische Kaskadennutzung und das Phospor-Recycling zu Recht gefördert und gefordert, auf der anderen Seite werde aber der hochwertige Kompostdünger im Wettbewerb mit Gülle- und Kunstdüngern benachteiligt. „Gerade hier ist es wichtig, dass sich die Akteure der Branche als Verband und Lobby organisieren und austauschen“, so Jan Deubig, der mit der ASA eine enge Zusammenarbeit mit dem Bund und den Ländern sowie mit nationalen und internationalen Verbänden der Kreislaufwirtschaft pflegt. ps

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