Deepfakes, Diagnosen und Bewerbungen: So entdecken Jugendliche KI zum Anfassen im 42
- "Schaffst du es, die Krankheit von Sid schneller zu diagnostizieren als die KI?"
- Foto: 42kaiserslautern
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Kaiserslautern. Die interaktive Sonderausstellung „KI in der Kiste“ im 42kaiserslautern macht künstliche Intelligenz vom 15. Juni bis 11. Juli 2026 erlebbar. Wie erkennt eine künstliche Intelligenz Krankheiten? Warum können KI-Systeme bei Bewerbungen Vorurteile entwickeln? Und wie täuschend echt sind Deepfake-Videos? Antworten auf diese Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler in der kostenlosen Sonderausstellung „KI in der Kiste“ im 42kaiserslautern – nicht durch Vorträge, sondern durch eigenes Ausprobieren.
An insgesamt 24 interaktiven Lernstationen können Jugendliche die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz selbst erkunden. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen der Jahrgangsstufen 7 bis 13. Für den Besuch sollten rund 90 Minuten eingeplant werden. Lehrkräfte können aktuell noch freie Termine buchen.
KI selbst testen statt nur darüber sprechen
Die Lernstationen sind als Kisten gestaltet und vermitteln unterschiedliche Aspekte künstlicher Intelligenz auf spielerische und verständliche Weise. Dabei treten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise gegen eine KI an oder diagnostizieren die Krankheit von Faultier Sid. So lernen sie nicht nur Anwendungsfelder moderner Technologien kennen, sondern erhalten auch Einblicke in die dahinterliegenden Mechanismen.
Von Deepfakes bis Diskriminierung: Wo KI unseren Alltag beeinflusst
Die Ausstellung zeigt anhand konkreter Beispiele, wie KI bereits heute eingesetzt wird – und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Unter anderem beschäftigen sich die Jugendlichen mit folgenden Fragen:
• Welche Vorurteile zeigt KI bei der Auswahl von Bewerber*innen?
• Wie sehen Deepfake-Fotos und Videos von Prominenten aus?
• Wie lernt KI mit Hilfe von Feedback?
• Wo begegnet uns KI bereits im Alltag?
Durch eigenes Experimentieren erweitern die Teilnehmenden ihr Wissen über KI und lernen gleichzeitig, Chancen, Risiken und ethische Fragestellungen kritisch zu bewerten.
Die Sonderausstellung basiert auf dem Lernlabor „KIKi“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und wurde entwickelt, um jungen Menschen einen verständlichen und niedrigschwelligen Zugang zum Thema künstliche Intelligenz zu ermöglichen. Lehrkräfte können freie Zeitslots für ihre Klassen unter schule.42kaiserslautern.de buchen. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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