Mit Teamgeist zum Tigerentenclub
Die 6c startet ihre große Herausforderung
- Foto: SFGRS
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Für die Klasse 6c des St.-Franziskus-Gymnasium und -Realschule steht im Dezember ein ganz besonderes Erlebnis bevor: Die Schülerinnen dürfen den Tigerentenclub besuchen! Doch bevor es so weit ist, musste zunächst eine wichtige Frage geklärt werden: Wer wird die Klasse bei den Spielen im Tigerentenclub vertreten? Die 6c ist eine MINT-Klasse und profitiert dadurch von zahlreichen besonderen Angeboten, die über den normalen Unterricht hinausgehen. Dabei stehen nicht nur Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt. Auch das gemeinsame Tüfteln, Ausprobieren, Problemlösen und vor allem die Zusammenarbeit als Klasse spielen eine wichtige Rolle.
Die Teilnahme am Tigerentenclub haben sich die Mädchen der Klasse bei einem besonderen Mathematik-Escape-Room erspielt. Mit Köpfchen, Teamarbeit und Durchhaltevermögen stellten sie sich den kniffligen Aufgaben und lösten gemeinsam die mathematischen Rätsel. Der Erfolg wurde schließlich mit der Einladung zum Tigerentenclub belohnt – eine Belohnung, auf die sich die gesamte Klasse schon jetzt riesig freut.
Doch für den großen Auftritt im Dezember braucht es natürlich auch Schülerinnen, die die Klasse bei den verschiedenen Spielen vertreten. Deshalb wurde es heute sportlich, kreativ und vor allem ziemlich lustig: Herr Nebe, der die Aktion gemeinsam mit der Klasse plant, veranstaltete eine eigene Tigerentenolympiade.
In insgesamt zehn Disziplinen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Können unter Beweis stellen. Dabei ging es nicht um klassische Sportarten, sondern um ungewöhnliche Herausforderungen, bei denen Geschicklichkeit, Konzentration, Koordination und manchmal auch einfach eine gute Portion Glück gefragt waren.
Auf dem Programm standen unter anderem Froschspringen, Teebeutel-Weitschleudern, Becher-Curling, Becherstapeln und Socken-Weitschießen. Bei jeder Disziplin wurde um Punkte gekämpft – gleichzeitig wurde laut angefeuert, gemeinsam gelacht und so mancher überraschende Erfolg gefeiert.
„Für mich steht bei der ganzen Aktion vor allem eines im Mittelpunkt: Die Klasse soll als Gemeinschaft zusammenwachsen und erleben, dass sie Herausforderungen gemeinsam meistern kann“, erklärt Herr Nebe. „Jeder bringt seine eigenen Stärken mit – und gerade wenn alle zusammenhalten, kann daraus etwas Besonderes entstehen. Die Tigerentenolympiade soll deshalb nicht nur ein Wettbewerb sein, sondern vor allem ein gemeinsames Erlebnis, an das sich die Mädchen gerne erinnern.“
Und genau das war während der Olympiade deutlich zu spüren. Auch wenn es bei den einzelnen Disziplinen um Punkte und Platzierungen ging, feuerten die Schülerinnen ihre Mitschülerinnen kräftig an. Jeder Erfolg wurde gemeinsam gefeiert, und auch wenn einmal etwas nicht so funktionierte wie geplant, wurde nicht aufgegeben.
„Am Anfang dachte ich, dass ich bei manchen Spielen bestimmt schlecht bin“, erzählt eine Schülerin. „Aber dann hat man gemerkt, dass jeder etwas anderes gut kann. Und zusammen hat es richtig viel Spaß gemacht.“ Ob beim präzisen Becher-Curling, beim schnellen Stapeln der Becher oder beim möglichst weiten Schleudern eines Teebeutels – die zehn Herausforderungen sorgten für jede Menge Spannung und gute Laune.
Nun steigt die Vorfreude auf den Dezember. Bis dahin wird sicherlich noch viel über die Tigerentenolympiade gesprochen, gelacht und natürlich fleißig darüber spekuliert, was die Klasse beim Besuch des Tigerentenclubs erwartet. Eines steht jedenfalls schon jetzt fest: Die 6c ist bereit für ihr nächstes großes Abenteuer – gemeinsam, mit viel Teamgeist und einer gehörigen Portion Tigerenten-Power.
Autor:Julia Sommer aus Kaiserslautern |
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