Vergessene Ecken mit Tusche festgehalten
- Mit Tuschestift und Staffelei unterwegs: Architekt Oliver Weiss hält vergessene Ecken und unscheinbare Orte in Kaiserslautern und Umgebung fest
- Foto: Theresa Weiss/gratis
- hochgeladen von Monika Klein
Kaiserslautern. Mit Tuschestift und Staffelei ist der in Hohenecken lebende Architekt Oliver Weiss auch in diesem Sommer wieder durch Kaiserslautern und die Umgebung gezogen. Abseits bekannter Motive und touristischer Postkartenansichten hat er alltägliche Szenen und vermeintlich unscheinbare Orte auf Papier festgehalten. Eine Auswahl seiner neuen Zeichnungen ist ab Sonntag, 4. Oktober, im Salon Schmitt zu sehen.
Mit Tusche auf den Spuren vergessener Orte
Die Ausstellung knüpft an seine frühere Präsentation in der Fruchthalle an und erweitert den Blick auf Kaiserslautern und sein Umfeld. Weiss richtet seine Aufmerksamkeit auf vergessene Ecken der Stadt, auf Gebäude, Höfe und Orte, die im Alltag leicht übersehen werden. Seine Tuschezeichnungen erzählen dabei nicht nur von dem, was heute noch zu sehen ist, sondern auch von einer vergangenen Zeit.
Zeichnungen machen Stadtgeschichte sichtbar
Im Mittelpunkt steht die Vergänglichkeit ortstypischer Architektur. Was einst das Bild eines Viertels oder einer Umgebung prägte, verschwindet vielerorts langsam aus dem Stadtbild. Weiss hält diese Spuren mit feinen Linien fest und macht damit zugleich ein Stück Stadtgeschichte sichtbar.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 14 Uhr im Salon Schmitt, Pirmasenser Straße 32, eröffnet. Besucher können dort die neuen Arbeiten des Architekten entdecken und Kaiserslautern aus einer ungewöhnlichen, zeichnerischen Perspektive kennenlernen. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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