"Maria Hilf" am 23. November
Chawwerusch Theater in Neupotz

Maria, die polnische Pflegekraft, hilft. Manchmal auf unkonventionelle und humorvolle Art und Weise,
  • Maria, die polnische Pflegekraft, hilft. Manchmal auf unkonventionelle und humorvolle Art und Weise,
  • Foto: Dudenhöffer/Chawwerusch
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Neupotz. Wer erbarmt sich und reicht uns die rechte Hand, ohne die linke allzu weit aufzuhalten? Die polnische Maria hilft!
Das Theaterstück vom Chawwerusch Theater, über eine Mutter, eine Tochter und eine „unbezahlbare“ polnische Perle greift humorvoll ein allzu aktuelles Thema - den Pflegenotstand und die massenhafte Anstellung von 24-Stunden-Pflegekräften aus Osteuropa auf.  Zu sehen ist das Stück am Samstag, 23. November, um 20 Uhr im Kultur- und Freizeithaus Neupotz. Einlass ist ab 19 Uhr. 

„Maria hilf“ richtet den Blick vor allem auf die zwischenmenschliche Seite: Von jetzt auf gleich sind drei Frauen auf das Engste miteinander verbunden, und zwar im wörtlichen Sinne. Denn pflegebedürftig sein bedeutet, dass immer jemand da sein muss und dass der andere ganz nahe herankommt.

Der Inhalt 
Magdalena (Felix S. Felix) lebt ihr Leben. Dazu gehören die Unternehmungen mit Freundin Elvira, das Beobachten der Vögel in ihrem Garten, die Pläne für die anstehende Urlaubsreise und ihr selbstbestimmter Ein-Personen-Haushalt. Aber nach einem Schlaganfall ist nichts mehr wie es war. Auch nicht für Tochter Michaela (Miriam Grimm), denn die muss sich jetzt kümmern, trotz ihres Vollzeit-Jobs und ihrer beiden Kinder, die sie allein erzieht. Ein Pflegeheim kommt für ihre Mutter nicht in Frage und so scheint Michaela nur eine Lösung praktikabel: Eine Polin, die vorübergehend bei ihrer Mutter einzieht und sich somit rund um die Uhr um die Pflegebedürftige kümmern soll. Die Tochter leitet alles in die Wege und Maria (Yaroslava Gorobey) wird die Dritte im unfreiwilligen Bunde.

Schon bei der Ankunft macht Magdalena der jungen Frau das Leben schwer. Sie will keine fremde Person im Haus und eine junge polnische schon gar nicht. Ihre Hilflosigkeit und die Einsamkeit führen zu bösartigem und herrischem Verhalten gegenüber Maria. Michaela schämt sich für die hässliche Seite ihrer Mutter und will vermitteln. Es soll doch für alle so gut wie möglich sein.

Maria begegnet diesen Turbulenzen mit viel Pragmatismus und guter Laune. Was bleibt ihr auch sonst zu tun? „Wer Hoffnung vor Wagen spannen, fahren doppelt schnell.“

Maria packt zu, kocht Magdalenas Lieblingsessen und massiert den gelähmten Arm. 24 Stunden gemeinsam leben, da lernt man sich kennen - mehr als einem lieb ist. Bald wächst gegenseitiges Verständnis und sogar ein wenig Sympathie.

Gespräche und Interviews mit Pflegekräften aus dem Ausland und mit Angehörigen von Pflegebedürftigen haben die Basis für dies authentische Stück geschaffen. Mit viel Humor erzählt Walter Menzlaw aus dem realen Leben, das vielen Lesern und Zuschauern aus eigener Erfahrung bekannt sein wird. Und doch kann hier herzlich gelacht werden. 

Info
Kartenvorverkauf:  Schublädl Neupotz, Telefon  07272 5763  oder unter Telefon  07272 75148

Autor:

Wochenblatt Archiv aus Germersheim

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