Seniorenbüro Haßloch bietet Theaterfahrten zum Pfalzbau an
Von Komödie über Operette bis Cabaret

 Foto: Christos Giakkas/Pixabay

Haßloch. Auch in der Theatersaison 2019/2020 bietet das Seniorenbüro der Gemeinde Haßloch wieder die Theaterfahrten zum Pfalzbau in Ludwigshafen an.
Das Abonnement umfasst sechs Vorstellungen für den Zeitraum Oktober 2019 bis Mai 2020. Mit dem Bus geht es bequem, ohne Parkplatzsuche oder lange Fußwege, direkt vom Haßlocher Pfalzplatz zum Pfalzbau in Ludwigshafen. Die Programme zu den im Abonnement enthaltenen Vorstellungen sind im Seniorenbüro erhältlich oder können online eingesehen werden unter www.hassloch.de.
Senioren, die sich für die Theaterfahrten interessieren, können sich telefonisch melden im Seniorenbüro bei Beate Gebhard-Diehl unter der Nummer 06324 935 359. Das Abonnement umfasst die sechs folgenden Veranstaltungen:

Chaos auf Schloss Haversham

Am Sonntag, 13. Oktober, wird die Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields vom Ensemble des Fritz Rémond Theater im Zoo, Frankfurt, aufgeführt.
Hals- und Beinbruch stellen für diese Theatergruppe noch das geringste Problem dar! Wenn nicht nur Requisiten, sondern auch Darsteller verschwinden und zur Unzeit wieder auftauchen, die Technik versagt und das Bühnenbild nach und nach in sich zusammenfällt, dann handelt es sich um einen Theaterabend der feinsten englischen Komödien-Art. Einfach alles scheint sich gegen die Aufführung von Mord auf Schloss Haversham verschworen zu haben.

Ein Mann mit Charakter

Das Lustspiel von Wilfried Wroost wird am Montag, 16. Dezember, vom Ohnsorg-Theater Hamburg auf die Pfalzbühne gebracht.
Zum Stück: Bäckermeister Heinrich Hinzpeter ist ein Mann mit Charakter. Deshalb hat er, als sein ehrloser Bruder nach Amerika ausgebüxt ist, dessen schwangere Braut geheiratet. Die Ehe wurde allerdings sieben Jahre zuvor geschieden. Nun kündigt der Bruder aus Brooklyn seinen Besuch an. Er möchte seine Ehemalige wiedersehen. Heinrich Hinzpeter stürzt sein Kommen in große Verlegenheit. Denn dann wird Tochter Gisela erfahren, wer ihr richtiger Vater ist – eine Schmach für einen Mann von Charakter. Sein Griff in die Trickkiste stiftet heillose Verwirrung. Gut, dass Oma Dora den Knoten am Ende entwirrt.

Ein Amerikaner in Paris

Das neue Jahr startet am Donnerstag, 2. Januar 2020, mit dem Musical von George und Ira Gershwin, dargestellt vom Euro-Studio Landgraf.
Zum Stück: Das 2014 am Pariser Théâtre du Châtelet uraufgeführte Gershwin-Tanzmusical „Ein Amerikaner in Paris“, das auch am New Yorker Broadway 2015 und am Londoner West End 2017 ein Riesenerfolg war, ist inspiriert vom gleichnamigen Musicalfilm aus dem Jahr 1951 mit Gene Kelly und Leslie Caron. Der Filmtitel geht natürlich wiederum zurück auf George Gershwins berühmtes, 1928 uraufgeführtes Orchesterwerk „An American in Paris“, zu dem sich Gershwin durch seine Parisaufenthalte in den 1920ern angeregt fühlte. Das romantische
Musical ist allerdings kein bloßes Remake des Films, sondern eine aufregende und
ballettreiche Gershwin-Hommage

Männer

Das Pfalztheater Kaiserslautern gibt sich die Ehre am Sonntag, 15. März 2020, mit einem Fußballliederabend von Franz Wittenbrink.
Zum Stück: Wo ist ein Mann noch ein Mann? Im Fußballstadion! Hier geht es um die letzten Dinge des Lebens: Liebe und Hass, Sieg oder Niederlage, wir oder die. Nach dem Spiel begegnen wir auf der Tribüne einer Handvoll Dagebliebener, denen die Worte des Kaisers Franz noch im Ohr klingen: „Gute Freunde kann niemand trennen / Gute Freunde sind nie allein / Weil sie eines im Leben können / Füreinander da zu sein“. Wittenbrinks spezielle Form des „Liederabends“ mit Handlung geht weit über den traditionellen Charakter der Gattung hinaus.
Seine Theaterabende haben mittlerweile Kultcharakter.

Die Fledermaus

Am Sonntag, 29. März 2020, führt das Ensemble des Pfalztheaters Kaiserslautern die Operette von Johann Strauss auf.
Zum Stück: Als „Rache der Fledermaus“ inszeniert Dr. Falke eine Revanche für einen Streich, bei dem ihn sein Freund Eisenstein nach einem Faschingsball dem Gelächter der ganzen Stadt aussetzte. Auf dem Fest des Prinzen Orlofsky fädelt er eine Verkleidungs- und Verstellungskomödie ein, bei der Eisenstein in der Rolle eines Marquis Renard nicht nur seine Kammerzofe Adele im Gewand ihrer Herrin trifft, sondern auch heftigst mit einer ungarischen Gräfin anbändelt, hinter deren Maske sich seine eigene Frau Rosalinde verbirgt. Zudem trinkt er Brüderschaft mit einem Chevalier Chagrin, der niemand anders ist als Gefängnisdirektor Frank, der Eisenstein längst inhaftiert haben sollte. Am nächsten Morgen trifft man sich im Gefängnis wieder, die Masken fallen. Im Katzenjammer bleibt die Erkenntnis: „Nur der Champagner war an allem schuld!“

Cabaret

Zuletzt wird am Sonntag, 3. Mai 2020, das Musical von John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) gezeigt, auch wieder vom Pfalztheater Kaiserslautern.
Zum Stück: Das 1966 am Broadway uraufgeführte Musical ist längst ein Klassiker des Genres geworden. Es vereint auf geradezu ideale Weise raffinierteSongs im Stil der 20er Jahre, von denen nicht wenige Welthits geworden sind, eine packende Geschichte und ein politisches Plädoyer für eine freie, liberale Gesellschaft. Zusätzliche Popularität gewann das Musical durch Bob Fosses Verfilmung aus dem Jahr 1972 mit Joel Grey als Conférencier und Liza Minelli als Sally Bowles. ros

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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