Sommerhitze im Kreis Germersheim: So schützen sich ältere Menschen jetzt am besten
- So schützen sich ältere Menschen bei großer Hitze im Alltag (Symbolfoto bearbeitet mit KI)
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Landkreis Germersheim. Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, geraten ältere Menschen schneller an ihre Grenzen. Die Gemeindeschwesternplus im Landkreis Germersheim geben Tipps, wie Seniorinnen und Senioren gut und sicher durch heiße Tage kommen.
Wichtig bleibt vor allem das Trinken. Angelika Drodofsky und Ramona Baudy empfehlen Wasser, ungesüßte Kräutertees oder verdünnte Säfte. Pro Tag sollten mindestens 1,5 bis 2 Liter zusammenkommen, auch ohne Durstgefühl. Die passende Menge sollten Betroffene aber individuell mit der behandelnden Arztpraxis absprechen.
Auch beim Essen hilft Leichtes. Obst und Gemüse wie Melonen, Gurken oder Tomaten liefern viel Flüssigkeit. Dazu raten die Fachkräfte, Wohnräume möglichst kühl zu halten. Am besten lüften Menschen früh morgens und am Abend. Tagsüber bleiben Fenster geschlossen und sonnenseitige Bereiche beschattet.
Kühle Orte, Ruhepausen und Warnsignale ernst nehmen
Wer kann, sucht kühlere Orte in der Umgebung auf. Als Beispiele nennt die Gemeindeschwesterplus Wälder, schattige Parks, Museen oder Kirchen. Körperliche Aktivitäten im Freien sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden rücken. Außerdem helfen Schatten, Ruhepausen und luftige, helle Kleidung mit Kopfbedeckung.
Um den Körper abzukühlen, können feuchte Tücher im Nacken oder an den Gelenken sowie kühle Fuß- und Handbäder wohltuend wirken. Medikamente sollten kühl gelagert werden, weil auch in Innenräumen Temperaturen von über 25 Grad auftreten können.
Die Fachkräfte raten außerdem, Hitzewarnungen im Blick zu behalten. Das geht zum Beispiel über Radio, Zeitungen, Fernsehen oder Apps. Warnsignale wie Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Mundtrockenheit sollten Betroffene ernst nehmen. Bei Beschwerden sollen sie umgehend ärztlichen Rat einholen. In Notfällen sollen Menschen die 112 wählen. Die Gemeindeschwesterplus bietet eine kostenfreie, aufsuchende und individuelle Beratung für ältere Menschen, die noch keine Pflege benötigen, aber Unterstützung und Informationen für ihren Alltag wünschen.
Wie man mit der Gemeindeschwesterplus ins Gespräch kommt
Ansprechpersonen sind Angelika Drodofsky, Keltenstraße 15a in Wörth, Telefon 07271 131151, zuständig für die Verbandsgemeinden Hagenbach, Kandel und Wörth am Rhein. Und Ramona Baudy, sie arbeitet in der Mittleren Ortsstraße 83 in Rülzheim, Telefon 07272 9734734, zuständig für die Verbandsgemeinden Rülzheim, Bellheim und Jockgrim.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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