Offizielle Einweihung: Das Haus der Familie in Jockgrim hat neue Räume
- Das Haus der Familie in der VG Jockgrim ist umgezogen
- Foto: VG Jickgrim/frei
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Jockgrim. Das Haus der Familie in Jockgrim ist an einen neuen Standort umgezogen. Am Sonntag, 23. August 2026, wurden die neuen Räumlichkeiten im katholischen Pfarrheim der Kirche St. Georg in der Prälat-Kopp-Straße 3 offiziell eingeweiht. Bei sonnigem Wetter kamen zahlreiche Gäste zur Feier zusammen.
Das Haus der Familie versteht sich als wohnortnahe Anlaufstelle für Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen. Angeboten werden unter anderem Information, Beratung und Unterstützung. Gleichzeitig sollen die Selbsthilfekräfte gestärkt und die gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden. Das Angebot erleichtert zudem den Zugang zu Leistungen und Ansprechpartnern aus Bereichen wie Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit, Pflege, Seniorenarbeit, Integration, Inklusion und bürgerschaftlichem Engagement.
Dabei soll sich die Arbeit nicht ausschließlich an den bereits vorhandenen Angeboten der beteiligten Einrichtungen orientieren. Auch Wünsche, Anliegen und Ideen der Menschen vor Ort sollen einbezogen werden. Veranstaltungen finden in Jockgrim statt, können bei entsprechendem Bedarf aber auch in den drei weiteren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde angeboten werden.
Neue Räume waren notwendig
Seit 2019 war das Haus der Familie in Rheinzabern untergebracht. Für die dortigen Räume waren die Möglichkeiten inzwischen ausgeschöpft: Zusätzliche Angebote, größere Veranstaltungen und die Weiterentwicklung der Einrichtung ließen sich dort nicht mehr ausreichend umsetzen. Deshalb wurde ein Umzug notwendig.
Gleichzeitig wollte die katholische Pfarrgemeinde Jockgrim das Pfarrheim wieder stärker nutzen. Nach Abstimmungen über die baulichen Möglichkeiten und die notwendige Umgestaltung konnte das Haus der Familie im August die neuen Räume beziehen.
Bürgermeister Karl Dieter Wünstel würdigte bei der Einweihung ausdrücklich die bisherige Unterstützung am alten Standort und bedankte sich bei Familie Götz für die Betreuung und Zusammenarbeit. Zur weiteren Entwicklung des Hauses sagte er: „Dieser Tag ist für mich auch eine Gelegenheit, mich bei Monika Roth, Nesibe Dogan und Rusudan Bersirova für die tolle und engagierte Arbeit zu bedanken. Nicht nur die Räumlichkeiten machen den Erfolg eines solchen Projektes aus, sondern im Wesentlichen auch die Menschen, die es mit Leben füllen.“
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Nach Angaben der Verbandsgemeinde sollen die neuen Räume künftig noch intensiver genutzt werden. Als mögliche weitere Ansprechpartner werden unter anderem der Inklusionsbeauftragte, die Seniorenbeauftragte und die Gemeindeschwester plus genannt. Zusätzliche Ausstattung, insbesondere für Kinder, soll noch angeschafft werden. Wünstel überreichte Monika Roth bei der Einweihung dafür einen Puzzleteppich.
Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg
Auch die Bedeutung der Einrichtung für die Zusammenarbeit im Landkreis Germersheim wurde bei der Einweihung hervorgehoben. Dr. Achim Knoll, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreis Germersheim, bezeichnete das Haus der Familie als „tolles Zeichen für die Zusammenarbeit im Kreis Germersheim“. Beteiligt seien zahlreiche Gruppen, Organisationen, Verwaltungen und Einrichtungen. Er sprach sich dafür aus, diese Zusammenarbeit fortzusetzen und den gemeinsamen Gedanken im Landkreis weiterzutragen.
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Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter für Jugend, Soziales und Schulen, schloss sich diesem Wunsch an. Kreisverwaltung, Jugendamt, Kommunen und weitere Beteiligte arbeiteten gemeinsam daran, niedrigschwellige und am tatsächlichen Bedarf orientierte Unterstützung vor Ort zu ermöglichen. Die große Nachfrage nach den Angeboten des Hauses der Familie zeige, was entstehen könne, wenn eine Idee von vielen Menschen aufgegriffen und gemeinsam umgesetzt werde.
Pfarrer segnet neue Räume
Pfarrer Dr. Maximilian Brandt erklärte, er sei dankbar, dass das Pfarrzentrum künftig wieder stärker genutzt und mit Leben gefüllt werde. Anschließend segnete er die neuen Räumlichkeiten. Nach dem offiziellen Teil blieben zahlreiche Gäste vor Ort. Im Laufe des Nachmittags kamen weitere Besucher hinzu. Bei Gesprächen und einem gemeinsamen Beisammensein wurde die Eröffnung der neuen Räume gefeiert.
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Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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