Neue Dienststelle der Malteser im Schwesternhaus Hatzenbühl: Ort der Begegnung und Hilfe
- Fest zur Einweihung
- Foto: VG Jockgrim/frei
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Hatzenbühl. Die Malteser Hatzenbühl haben am 31. Mai ihre neue Dienststelle im traditionsreichen Schwesternhaus feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Hilfsorganisationen und der Bevölkerung nahmen an der Einweihung teil. Bürgermeister Karl Dieter Wünstel begrüßte die Besucher in seiner Funktion als Kreisbeauftragter der Malteser im Landkreis Germersheim. Er zeigte sich erfreut über die Rückkehr der Malteser ins Schwesternhaus: „Wir sind überglücklich, die neue Dienststelle nun wieder im Schwesternhaus eröffnen zu können. Hier finden wir nicht nur funktionale Räumlichkeiten für die vielfältigen Dienste, sondern auch eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe brauchen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten. Es war früher schon und ist nun wieder ein Ort der Begegnung und des Helfens.“
Neuer Förderverein
Zugleich warb Wünstel für den neu gegründeten Förderverein der Malteser Hatzenbühl. Dieser unterstützt die Arbeit der Hilfsorganisation finanziell und ideell. Mitgliedsbeiträge und Spenden ermöglichen unter anderem die Umsetzung ehrenamtlicher Projekte, die nicht vollständig durch reguläre Zuschüsse finanziert werden können.
Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft
In ihren Grußworten würdigten Dr. Thomas Gebhart, stellvertretender Diözesanleiter Matthias Geist und der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Germersheim, Christian Betzel, die Bedeutung des Ehrenamts. Einigkeit herrschte darüber, dass freiwilliges Engagement eine tragende Säule der Gesellschaft ist und den Maltesern ihre besondere Stärke verleiht. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Rolle ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz sowie in den zahlreichen sozialen Angeboten der Organisation.
Vielfältiges Programm für Groß und Klein
Die Besucherinnen und Besucher konnten die Arbeit der Malteser aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen. Trotz eines kurzen Regenschauers wurde das Programm nach etwa einer halben Stunde wie geplant fortgesetzt. Für Unterhaltung sorgte die Kindertheatergruppe der Malteser. Darüber hinaus informierten verschiedene Stände über den Hausnotruf, die Malteser Jugend und die Möglichkeiten des sozialen Ehrenamts. Großen Zuspruch erhielt auch der Demenzparcours, der Einblicke in die Lebenswelt von Menschen mit Demenz vermittelte.
Am Nachmittag spendeten Pfarrer Marco Richtscheid von der Pfarrei Mariä Heimsuchung sowie Pfarrer Dr. Maximilian Brandt, Diözesanseelsorger der Malteser Jugend, der neuen Dienststelle den kirchlichen Segen.
- Blick in die neue Dienststelle der Malteser
- Foto: VG Jockgrim
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Moderne Technik für den Katastrophenschutz
Besondere Aufmerksamkeit galt zwei Fahrzeugen und Modulen, die künftig eine wichtige Rolle im Katastrophenschutz des Landkreises Germersheim spielen.
Mobile Großküche für den Ernstfall
Das neue Küchenmodul der Schnell-Einsatz-Gruppe ermöglicht die Versorgung vieler Menschen bei Katastrophenlagen oder Großveranstaltungen. Zur Ausstattung gehören unter anderem:
- zwei Kippbräter mit jeweils 80 Litern Fassungsvermögen,
- zwei Großkochtöpfe mit je 150 Litern Inhalt,
- spezielle Einsätze für die Zubereitung großer Mengen Nudeln,
- zusätzliche Kochfelder für Soßen und vegetarische Speisen,
- ein leistungsstarker Konvektomat mit 20 Einschubfächern,
- umfangreiche Spül- und Hygieneeinrichtungen.
Das gesamte Modul lässt sich platzsparend zusammenschieben und dadurch besonders einfach transportieren und lagern.
Einsatzleitwagen als mobile Führungsstelle
Ebenfalls vorgestellt wurde der Einsatzleitwagen (ELW), der bei größeren Schadenslagen als mobile Führungsstelle dient. Das Fahrzeug unterstützt den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst bei der Koordination von Einsätzen, der Verteilung von Patienten auf Krankenhäuser sowie der Kommunikation mit der Leitstelle. Modernste Technik mit Digitalfunk, Telefonen und Computern sorgt dafür, dass alle Beteiligten jederzeit miteinander verbunden bleiben.
Zahlreiche Gäste bei der Einweihung
Unter den Gästen befanden sich neben Dr. Thomas Gebhart auch der ehemalige Bürgermeister Uwe Schwind, der stellvertretende Diözesanleiter Matthias Geist, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel, die Beigeordneten der Verbandsgemeinde Jockgrim Helmut Gurlin und Alexandra Hirsch, Gerald Job, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bellheim, sowie weitere Vertreter aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz und verschiedenen Malteser-Gliederungen. Mit der neuen Dienststelle im Schwesternhaus verfügt Hatzenbühl nun wieder über einen zentralen Ort für ehrenamtliches Engagement, soziale Angebote und die wichtige Arbeit im Bevölkerungsschutz.
- Zahlreiche Ehrengäste waren vor Ort
- Foto: VG Jockgrim
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Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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