Kehle in Maximiliansau: Mähboot bremst Algen und Wasserlinsen aus
- Mähboot im Einsatz auf der Kehle in Maximiliansau
- Foto: Stadt Wörth am Rhein
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Maximiliansau. In der Kehle wächst der Bewuchs im Wasser und an den Uferböschungen spürbar. Das sieht nicht nur unschön aus, es kann auch die Wasserqualität verschlechtern. Die Stadtverwaltung will die Verkrautung deshalb mit einem abgestimmten Aktionsplan bremsen.
Ein Mähboot hat laut Stadtverwaltung auf etwa einem Drittel der Wasserfläche Tannwedel, Wasserlinsen und Algen abgesammelt. Dabei zieht oder schneidet das Team die Pflanzen aus dem Wasser, sammelt sie und entsorgt sie. Nach der Mahd kann die Verwaltung die Sprudler wieder einsetzen, die für zusätzliche Sauerstoffzufuhr sorgen.
Warum nicht alles sofort gemäht wird
Im Frühsommer verzichtet die Stadt in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde auf eine vollständige Mahd. Der Grund: Der Eingriff würde wichtige Brut- und Aufzuchtstätten für Fische und Vögel zerstören. Auch die Uferrandbereiche bearbeitet die Verwaltung nur wenig, weil dort Insekten ihren Lebensraum finden.
Im Herbst plant die Stadt dann wie jedes Jahr die vollständige Mahd, um die Wasserqualität zu verbessern. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung der letzten Jahre nach Angaben der Stadtverwaltung, dass die Verkrautung immer früher im Jahr beginnt und häufig stärker ausfällt als zuvor.
Die Verlandung der Kehle beschäftigt Anwohner und Stadtverwaltung. Weil Eingriffe in das empfindliche Ökosystem sorgfältig abzuwägen sind und auch Landeswassergesetz sowie Wasserhaushaltsgesetz gelten, soll in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie als Grundlage für weitere Entscheidungen dienen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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