19 Kaninchen warten auf ein neues Zuhause in Frankenthal
Cruz sucht ein schönes Freigehege

Das ist der sechs Monate alte Cruz, er sucht ein neues Zuhause in einem Freigehege und mit Artgenossen.  Foto: Simone Jurijiw
  • Das ist der sechs Monate alte Cruz, er sucht ein neues Zuhause in einem Freigehege und mit Artgenossen. Foto: Simone Jurijiw
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Tiernotaufnahmestation. Kaninchen Cruz (unser Bild) ist gerade einmal sechs Monate alt und wartet zusammen mit 18 weiteren Kaninchen auf ein neues Zuhause in einem schönen, großen Freigehege. Simone Jurijiw weist aber darauf hin, dass Kaninchen unbedingt wenigstens einen Artgenossen brauchen, um glücklich zu sein.
Die Station verlassen haben in der vergangenen Woche eine Katze, vier Katzenkinder, ein Wellensittich, ein Hund und vier Kaninchen. Weitere Katzen konnten „reserviert“ werden. Im Moment warten noch zwei Katzenkinder auf ein neues Zuhause mit Freigang, die restlichen Katzen sind entweder schon fest versprochen oder können, wie im Falle der Mutterkatze „Mizi2“, noch nicht vermittelt werden, weil sie ihre vier Katzenbabys noch versorgen muss.
Neu in der Station ist ein Bengalen-Kater, der verletzt gefunden wurde. Die Finder haben erzählt, dass dieser Kater schon einige Tage „durch die Gegend gehumpelt ist“, bevor er letztlich eingefangen werden konnte. Beim Tierarzt stellte sich schließlich heraus, dass er einen Beckenbruch erlitten hat. Und das schon vor mehreren Wochen, wie die Tierschützer erfahren konnten. „Wir konnten die Besitzer ausfindig machen. Sie ließen das arme Tier nicht behandeln, weil das Geld fehlte und weil man es nicht für notwendig hielt. Er konnte ja noch laufen“, erläutert Simone Jurijiw. „Wir waren mehr als geschockt über diese Aussage und sind einmal mehr verwundet, welche Schmerzen Tiere aushalten können.“ Immerhin haben die Besitzer den Kater den Tierschützern übereignet, die sich jetzt um seine Behandlung kümmern. Für eine Operation ist es zu spät, bleibt nur eine komplette körperlich Schonung. Das heißt, der Kater darf sich etwa sechs Wochen lang nicht bewegen. „Wir hoffen sehr, dass wir ihm damit helfen können“, so Simone Jurijiw.
Außerdem mussten ein Meerschweinchen und ein Kaninchen aufgenommen werden.
Aktuell betreuen die Tierschützer einen Hund, neun Katzen, 19 Kaninchen, zwölf Meerschweinchen, einen Vogel, drei Chinchillas, zwei Degus und zwei Landschildkröten. sis

Info

Wer sich für eines der zu vermittelnden Tiere interessiert, kann sich mit der Tiernotaufnahmestation, Friedrich-Ebert-Straße 12, Telefon 06233 28485, in Verbindung setzen.
Weitere Informationen gibt es auch unter www.frankenthaler-tierschutzverein.de.

Autor:

Sibylle Schwertner aus Frankenthal

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