Ausstellung „Frankenthaler Geschichte(n)“ im Kunsthaus
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Zuflucht heißt das Werk von Uschi Freymeyer, welches bei der Sonderausstellung zu sehen ist.
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Frankenthal. Im Jahr 1119 – vor 900 Jahren – legte der Wormser Adelige Erkenbert den Grundstein für das Augustiner Chorherrenstift Frankenthal. Dessen Überreste sind heute als Erkenbertruine bekannt. Aus diesem Grund wurde das Jahr 2019 zum Kulturjahr ernannt. Im Frankenthaler Kunsthaus startet am Freitag, 12. Juli 2019, eine Sonderausstellung rund um das Thema „Frankenthaler Geschichte(n)“. Die Vernissage findet am Donnerstag, 11. Juli 2019, 18 Uhr statt, zu sehen ist die Ausstellung bis 8. August 2019. Insgesamt 14 Frankenthaler Künstler und die Kunst-AG der Friedrich-Ebert-Realschule plus werden ihre Kunstwerke ausstellen. Skulpturen, Modelle, Porzellanobjekte und Zeichnungen werden zu sehen sein. Sie alle behandeln das Thema 900 Jahre Frankenthaler Geschichte. Die Künstler sind Ursula Faber, Uschi Freymeyer, Isolde Hesse, Karlheinz Höhn, Karin Klomann, Harald-Alexander Klimek, Ulrike von Münchhausen, Silvia Schroth, Christa Spittel, Ariane Spittel, Karin Thoma, Adam Tumele, Bärbel Vogt und Elmar Worgull. Außerdem präsentiert die Kunst-AG der Friedrich-Ebert-Realschule plus unter der Leitung von Andrea Dillon-Körner ihre Werke.
Das Augustiner Chorherrenstift Groß-Frankenthal prägte die Stadt nicht nur in seiner fast 450-jährigen Geschichte, auch nach seiner Auflösung im Jahr 1562 prägte das Stift die Entwicklung der Stadt entscheidend mit. Kurfürst Friedrich III. siedelte in den leerstehenden Gebäuden niederländische Glaubensflüchtlinge an. Sie trugen entscheidend dazu bei, dass sich Frankenthal innerhalb weniger Jahre erneut zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Zentrum entwickelte.

Rahmen- und Begleitprogramm

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung zeigt Semira B. Karg am Donnerstag, 11. Juli 2019, um 19 Uhr mit den Semira Dancers im Garten des Kunsthauses eine interkulturelle Tanz-Performance. Von A wie arabisch-andalusisch über H wie Hula bis zur Oriental-Fusion tanzen sich die Semira Dancers quer durch die Kulturen und Kontinente. Begleitend zur Ausstellung hält Professor Matthias Untermann am Dienstag, 30. Juli, um 18.30 Uhr im Kunsthaus einen Fachvortrag zum Thema „Reiche Kapitelle und ungewöhnliche Wölbung: Die romanische Stiftskirche Frankenthal“. Matthias Untermann ist Professor am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg. Der Eintritt ist frei. gib/ps


Informationen

Sonderausstellung „Frankenthaler Geschichte(n) 1119 – 2019“
11. Juli bis 8. August 2019
Kunsthaus Frankenthal
Mina-Karcher-Platz 42a
67227 Frankenthal
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 14 bis 18 Uhr
Alle Informationen zum Kulturjahr und das Gesamtprogramm sind unter www.frankenthaler-geschichten.de zu finden.

Zuflucht heißt das Werk von Uschi Freymeyer, welches bei der Sonderausstellung zu sehen ist.
Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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