Caritas Bruchsal und Internationaler Bund IB geben Aussteigern eine neue Chance
Erfolgsprojekt „Navi“ wird verlängert

Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Stefanie Thieme, IB-Koordinatorin, IB-Geschäftsführer Walter Kühn, Caritasvorsitzende Sabina Stemann-Fuchs sowie Lucas Heretsch, Bereichsleiter Familie und Arbeit im Caritasverband Bruchsal.
  • Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Stefanie Thieme, IB-Koordinatorin, IB-Geschäftsführer Walter Kühn, Caritasvorsitzende Sabina Stemann-Fuchs sowie Lucas Heretsch, Bereichsleiter Familie und Arbeit im Caritasverband Bruchsal.
  • Foto: CV/Kaiser
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Bruchsal (cvk). Aussteiger wieder zum Einsteigen bewegen und Perspektiven für die Zukunft vermitteln – Das ist das gemeinsame Ziel vom Caritasverband Bruchsal und dem Internationalen Bund IB im Projekt „Navi“. Beide Verbände möchten Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu ihrem 25. Lebensjahr bei der Erreichung eines Schulabschlusses und dem anschließenden beruflichen Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt unterstützen. „Wir helfen diesen Menschen dabei, im System zu bleiben oder wieder hinein zu finden, wenn sie die Schule abgebrochen haben und keine Zukunftsperspektive sehen“, erklärt Martin Kehrhahn, Fachleiter des Bereiches Arbeit im Caritasverband Bruchsal. „Navi“ wurde 2015 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem Erfolgsmodell entwickelt - Über 180 junge Menschen haben wieder in das Arbeitsleben zurückgefunden.

Aus diesem Grund unterzeichneten der Caritasverband Bruchsal und der Internationale Bund einen neuen Kooperationsvertrag für die nächsten zwei Jahre. „Diese Zusammenarbeit ermöglicht, dass wir unsere Stärken miteinander verbinden und junge Menschen aus dem gesamten Landkreis Karlsruhe auffangen und zum Wiedereinstieg motivieren“, weiß Caritasvorsitzende Sabina Stemann-Fuchs. Rund 128 Jugendliche und junge Erwachsene sollen in den nächsten Jahren beraten, betreut und gefördert werden. Ein neuer Bestandteil des Projektes ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese haben nun die Möglichkeit, sich im Rahmen von Einzelgesprächen und Gruppenangeboten beraten zu lassen. Auch die erlebnispädagogischen Maßnahmen wie etwa Selbstbehauptungskurse, Klettern und Radtouren sollen ausgebaut werden.

„Damit wir mit den jungen Menschen wieder eine berufliche Zukunft erarbeiten, ist die Unterstützung von ehrenamtlichen Begleitern wichtig. Sie öffnen Türen für Praktika- oder Ausbildungsbetriebe“, weiß Walter Kühn, Geschäftsführer des IB in Karlsruhe. Der Caritasverband Bruchsal ist regelmäßig auf der Suche nach ehrenamtlichen Begleitern.

„Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung des Projektes“, so Caritasvorsitzende Sabina Stemann-Fuchs. „Mit unserer Arbeit können wir jungen Menschen eine neue Perspektive und Hoffnung vermitteln.“ Das Projekt „Navi“ wird vom Europäischen Sozialfonds, kurz ESF, und vom Jobcenter gefördert.

Informationen zum „Navi“-Projekt erhalten Sie bei Martin Kehrhahn unter Tel: 07251/5051917.

Autor:

Caritasverband Bruchsal aus Bruchsal

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