Termine für „Solidarisches Eintopfessen“ und „Sozialen Zaun“ der Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe-Land stehen
Auch 2020 Angebote an die Bedürftigen der Gesellschaft

Der AWO Kreisverband Karlsruhe-Land lädt auch 2020 an drei Terminen zum „Eintopfessen für Jedermann“ ein. Eine solidarische Aktion, die in diesem Jahr am 5. März zum 10. Mal stattfinden wird und bei der sich die Besucher den Eintopf aus der hauseigenen AWO-Küche schmecken lassen können. Weitere Termine sind der 1. Oktober und der 17. Dezember. „Als Wohlfahrtsverband sehen wir bei unseren Aktionen, sei es das Eintopfessen oder unser Sozialer Zaun, dass Armut wirklich jeden treffen kann“ berichtet Susanne Woll, die Verbandskoordinatorin der AWO im Landkreis und Initiatorin des Essens. „Es ist möglich, dass auch die Ärmsten essen können, wenn die Menschen mit mehr Einkommen einfach ein bisschen mehr spenden“, meinen die Geschäftsführerinnen der AWO Sozialen Dienste gGmbH Elke Krämer und Angelika Nosal. Das Prinzip des „Solidarischen Eintopfs“ ist dabei denkbar einfach: Kommen darf jeder, zu Essen bekommt auch jeder – auch ohne dafür etwas zahlen zu müssen. Wer viel geben kann, der gibt viel, wer weniger geben kann, der gibt weniger – aber auch wer gar nichts geben kann, der bekommt dennoch eine warme Mahlzeit. An dieser Stelle möchten die AWO ganz herzlich alle Menschen einladen, doch beim Mittagstisch vorbeizuschauen. Gerne auch Kollegen, die ansonsten das Café oder Restau-rant zur Mittagszeit bevorzugen. Oder auch Menschen, die im Normalfall alleine essen. Hier kommt man mit anderen Menschen ins Gespräch und tut ganz nebenbei noch was Gutes.

Stattfinden werden die Eintopfessen jeweils an den Donnerstagen am 5. März, 1. Oktober und 17. Dezember, von 12 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten der AWO in der Prinz-Wilhelm-Straße 3 in Bruchsal.

Auch der Soziale Zaun wird in diesem Jahr wieder zweimal gegenüber des Bruchsaler Bahnhofs stehen. Erstmals wurde der Zaun mit großem Erfolg im Rahmen der Landessammlung 2016 aufgestellt. Die Idee kam durch das gleichnamige Projekt, das in Darmstadt ins Leben gerufen wurde. Das Prinzip des Sozialen Zauns lässt sich auf den kurzen Satz „Wer hat, der gibt – wer nichts hat, nimmt“ zusammenfassen. So werden beispielsweise originalverpackte Hygieneartikel, haltbare Nahrungsmittel wie Konserven oder Kekse und Tiernahrung in durchsichtigen kompostierbaren Plastiktüten, gespendet vom Füllhorn Bruchsal, beschriftet an den Zaun in der Innenstadt gehängt. Bedürftige – egal ob Hartz-IV-Empfänger, Asylbewerber oder Obdachlose – können sich genau das nehmen, was sie aktuell benötigen. „Die Spendenbereitschaft in den letzten Jahren war überragend und wird hoffentlich auch weiter anhalten“ so die Koordinatorin des Projekts Susanne Woll. „Viele Neujahrsansprachen in den letzten Tagen hatten Armut und Bedürftigkeit zum Thema. Die Kommunen spüren vermehrt, dass diese Themen keine Randerscheinung darstellen, sondern vielmehr in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen sind“ so die Geschäftsführerinnen der AWO Elke Krämer und Angelika Nosal. „Die AWO hat in ihren Grundwerten die Solidarität tief verankert“ unterstreicht der Kreisvorsitzende Roland Herberger den Kernpunkt der Aktionen und Projekte. „Wir müssen solidarisch mit unseren Mitmenschen bleiben, durch praktisches Handeln füreinander einste-hen und die Gleichgültigkeit am Schicksal anderer überwinden. Die Arbeiterwohlfahrt als einer der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege setzt sich für eine sozial gerechte Gesellschaft ein.“

Der Soziale Zaun wird vom 15. Juni bis zum 19. Juni (im Rahmen der bundesweiten AWO Aktionswoche) sowie vom 23. November bis zum 27. November vor der Kreisge-schäftsstelle der AWO Karlsruhe-Land in der Prinz-Wilhelm-Straße 3 unweit des Bahnhofs Bruchsal aufgestellt sein.

Die Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe-Land e.V. besteht seit 1975 und unterhält im Landkreis an über 100 Standorten Einrichtungen vom Kinder- und Jugendbereich bis hin zu Seniorenheimen. 

Autor:

Sebastian Emmert aus Waghäusel

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