Polizeikontrollen in Edesheim/Bad Dürkheim
18 Prozent "Neuer Wein" zu viel

Edesheim/Bad Dürkheim. Nicht nur im Blut des Fahrers kann Wein eine Gefährdung der Sicherheit des Straßenverkehrs darstellen, stellten Kräfte des Schwerverkehrskontrolltrupps des Polizeipräsidiums Rheinpfalz bei ihren Kontrollen mit Schwerpunkt Lebensmitteltransporte am Dienstag und Mittwoch, 22. und 23. September, fest.

Von den insgesamt 16 in Edesheim und Bad Dürkheim kontrollierten Fahrzeugen mussten neun, davon drei wegen Überladung, beanstandet werden. In sechs Transporten befand sich Weinmost. Bei einem Weintransport konnte eine Überschreitung der zulässigen Zuladung um 18 Prozent festgestellt werden, die zulässige Gesamtmasse war deutlich überschritten. Hinzu kamen gravierende technische Mängel. Eine Bremsscheibe des viel zu schweren Fahrzeugs war durchgerissen.

Sozialvorschriften nicht eingehalten

Zudem musste die Einhaltung der Sozialvorschriften im Straßenverkehr sowohl beim Fahrer als auch beim Unternehmer beanstandet werden. Um den Gärprozess der 26.500 Liter nicht zu beeinträchtigen, wurde das verkehrsunsichere Fahrzeug unter Polizeibegleitung zur Abladestelle geführt, wo letztendlich die Weiterfahrt bis zur Behebung der technischen Mängel untersagt wurde. Auf Fahrer und Spediteur kommen nun mehrere Ordnungswidrigkeitsanzeigen zu. Da sich der Spediteur auf Kosten der Verkehrssicherheit einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen wollte, wird der Ertrag für die Fahrt eingezogen.
Weitere Kontrollen in diesem Bereich werden stattfinden.

Zu viel "Neuer Wein" ist immer ungünstig

In Zeiten des "Neuen Weins" stellt die Polizei klar: sowohl im Fahrzeug als auch im Fahrer sollte sich nie zu viel Wein befinden. (Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße)

Autor:

Judith Ritter aus Lingenfeld

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