Waldbrandgefahr erreicht Stufe 5: Ein Funke kann jetzt verheerende Folgen haben
- Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und hoher Temperaturen hat die Waldbrandgefahr in der Metropolregion Rhein-Neckar die höchste Warnstufe erreicht. Schon ein kleiner Funke kann derzeit einen Brand auslösen.
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Metropolregion Rhein-Neckar. Die Waldbrandgefahr in der Metropolregion Rhein-Neckar hat aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen die höchste Gefahrenstufe 5 erreicht. Feuerwehr und Behörden rufen die Bevölkerung deshalb zu besonderer Vorsicht auf.
Nach Angaben der Einsatzkräfte kann unter den aktuellen Bedingungen bereits ein kleiner Funke ausreichen, um einen Wald- oder Flächenbrand auszulösen. Die Feuerwehren der Region sind auf mögliche Einsätze vorbereitet, weisen jedoch darauf hin, dass die Mithilfe der Bevölkerung entscheidend ist, um Brände zu verhindern.
Rauchverbot und kein offenes Feuer
In Wäldern gilt weiterhin ein striktes Rauchverbot. Zudem sollten offene Feuer und Grillstellen vermieden werden. Je nach örtlicher Regelung können öffentliche Grillplätze vorübergehend gesperrt sein.
Auch beim Parken ist Vorsicht geboten: Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras oder Wiesenflächen abgestellt werden. Heiße Fahrzeugteile wie Katalysatoren oder Auspuffanlagen können trockenes Gras entzünden und so Brände auslösen.
Die Feuerwehr bittet außerdem darum, Zufahrtswege und Waldwege freizuhalten. Diese dienen im Ernstfall als Rettungs- und Einsatzwege.
Bei Rauchentwicklung sofort die 112 wählen
Wer Rauch oder Feuer in Wald- oder Grünflächen bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 verständigen. Für die Einsatzkräfte sind möglichst genaue Angaben zum Standort hilfreich.
Zur Orientierung können sogenannte Rettungspunkte genutzt werden. Diese sind durch grüne Schilder mit weißem Kreuz gekennzeichnet. Alternativ können Anrufer Standortdaten ihres Smartphones angeben. Wenn es gefahrlos möglich ist, können Hinweisgeber die Einsatzkräfte an einem Zufahrtsweg erwarten und zum Brandort lotsen.
Markierungen und Leitkegel nicht entfernen
Die Feuerwehr weist zudem darauf hin, dass im Wald aufgestellte Leitkegel oder andere Markierungen nicht verändert oder entfernt werden dürfen. Sie dienen unter anderem der Orientierung von Einsatzkräften, der Kennzeichnung von Anfahrtswegen oder der Absicherung von Gefahrenstellen.
Entspannung vorerst nicht in Sicht
Nach den aktuellen Wetterprognosen ist in den kommenden Tagen weiterhin mit trockenem und sommerlichem Wetter zu rechnen. Eine kurzfristige Entspannung der Waldbrandgefahr zeichnet sich daher derzeit nicht ab. Behörden und Feuerwehr appellieren an die Bevölkerung, auch in den nächsten Tagen besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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