Rodger Hodgson im Mannheimer Rosengarten
Eine Ikone der Popmusik

Grandios wie eh und je: Roger Hodgson (hinten links) und seine Mitstreiter boten den Besuchern eine großartige musikalische Zeitreise.  foto: engelhardt
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von Peter Engelhardt

Mannheim. Beim ersten Song („Take the long way home“) hatte er noch keine zwei Akkorde gespielt, da gab es schon ersten tosenden Beifall. Und spätestens bei „Hide in your shell“ hielt es so gut wie niemanden mehr der rund 2200 Fans auf den Sitzen. Rodger Hodgson, Gründungsmitglied der unvergessenen Britpop-Gruppe „Supertramp“ war wieder einmal zu Gast in der Rhein-Neckar-Region.
Und wie bei vielen Gastspielen zuvor im Schlosspark Weinheim oder beim Seebühnenzauber 2011 in Mannheim bot der Musiker mit der unvergleichlich charismatischen Stimme auch diesmal ein Konzert der Extraklasse. Diesmal begleitet von (wie nicht anders zu erwarten) exzellenten Musikern bot er, mit kleinen Anekdoten angereichert, furiosen Abriss der großen Erfolgshit seiner Zeit als führender Kopf von Supertramp wie auch einige Klassiker seiner Solokarriere. („Lovers in the Wind“). Wer es fertigbrachte während dem rund zweieinhalbstündigen Konzert einmal die Augen zu schließen und nur dem glasklaren Sound zu lauschen wird fasziniert festgestellt haben: Der mittlerweile 68-jährige Pop-Barde ist auch in diesem Alter in den oberen Tonregionen nicht zu toppen. Vokal unterstützt von seinem sensationellen Saxophonisten Michael Ghegan sowie dem Bassisten David Carpenter verlieh Hodgson mit seiner Stimme und dem jeweils virtuosen Feuerwerk an Piano oder Keyboard Klassikern wie „School“ oder auch „Fool’s Overture“ auch nach so vielen Jahren eine ungebrochene Wucht und musikalische Dynamik. Und immer wieder gelang es dem völlig gelöst wirkenden Briten seine ihm nahezu blind folgende Zuhörerschaft mit sanften Liedern und bekanntermaßen guten Texten auf einen nachdenklichen Diskurs zu schicken. Mit „Give a little bit“ und „It’s raining again“ gab es als Zugabe noch mal zwei echte Gassenhauer. Im anschließenden „Meet and Greet“ vermittelte er mit seiner in sich ruhenden Gelassenheit den Eindruck als er ob das Konzert, dem er über zwei Stunden in grandioser Weise seinen Stempel aufgedrückt hatte, nur besucht hätte. pete

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