Der Tod sollte kein Tabuthema mehr sein
„Letzte Hilfe Kurs“

Der Basiskurs zeigt  Bürgern, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können.
  • Der Basiskurs zeigt Bürgern, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können.
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  • hochgeladen von Amanda Kollross

Speyer. Am Freitag, 21. September, von 14 bis 18 Uhr findet im AWO Seniorenhaus „Burgfeld“ in Speyer ein kostenloser „Letzte Hilfe Kurs“ statt. Der Basiskurs zeigt Bürgern, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können. Denn die meisten Menschen wünschen sich zuhause zu sterben. Dennoch stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Das Wissen, wie man schwer kranke und sterbende Menschen umsorgt und begleitet, soll daher (wieder) selbstverständlich werden. Die Einrichtungsleiterin des Seniorenhauses „Burgfeld“, Angelika Schach und Qualitätsmanagementbeauftragter der AWO Pfalz, Andreas Wiedemann, leiten den Letzte Hilfe Kurs, der sich sowohl an Privatpersonen als auch an Vereine, Gruppen oder Betriebe richtet. Der Tod ist in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, mit dem man sich ungern befasst.Aber früher oder später wird jeder mit dem Thema Sterben konfrontiert, dann ist es gut, wenn man vorbereitet ist. Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen. Mit Grundwissen, Tipps und Handgriffen soll der Kurs die Teilnehmer ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Der Kurs ist in vier Module unterteilt: Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern und Abschied. „Es ist uns wichtig, auch auf persönliche Fragen und Einstellungen einzugehen, daher ist der Kurs auf zehn Teilnehmer begrenzt“, so Angelika Schach. Um Anmeldung wird gebeten: Telefonisch unter 06232 81041000 oder per E-Mail an seniorenhaus-burgfeld-speyer@awo-pfalz.de. Weitere Termine sind in Planung und können beim Seniorenhaus „Burgfeld“ unter den genannten Kontaktdaten erfragt werden. ps

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