Frauenselbsthilfe nach Krebs trifft sich im Open Space
Sich austauschen und informieren

Die FSH ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, über ein Forum im Internet, eine Telefonberatung und über Netzwerkangebote für junge, an Krebs erkrankte Frauen sowie Männer mit Brustkrebs.
  • Die FSH ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen, über ein Forum im Internet, eine Telefonberatung und über Netzwerkangebote für junge, an Krebs erkrankte Frauen sowie Männer mit Brustkrebs.
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Speyer. Mehr als 500 Menschen mit einer Krebserkrankung sowie Experten der Onkologie und Gesundheitspolitik reisen vom 23. bis 26. August nach Magdeburg, um den Bundeskongress der Frauenselbsthilfe nach Krebs zu besuchen. Dort trifft sich der Verband, der zu den größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland gehört, bereits seit mehr als 20 Jahren. Auch Mitglieder der Gruppe Speyer Abend-Aktiv nutzen diese wichtige Gelegenheit, um sich auszutauschen und zu informieren. In diesem Jahr lautet das Motto „Open Space – Wir öffnen Räume“. Open Space ist eine Veranstaltungsform, die die „Pause“ zum Hauptbestandteil des Treffens erhebt – ein Austausch auf Augenhöhe zu den Themen, die den Teilnehmenden besonders am Herzen liegen, statt eines Vortragsprogramms mit nur passiver Beteiligung. „So erhalten wir die Möglichkeit, unsere ganz konkreten Anliegen in den Kongress einzubringen“ erläutert“, Manuela Schurhammer, Leiterin der Gruppe Speyer Abend-Aktiv. Am Open Space-Programm werden nicht nur FSH-Mitglieder teilnehmen, sondern auch Angehörige und viele Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen, wie beispielsweise Onkologen, Psychologen, Sozialarbeiter, Pflegende und Breastcare-Nurses. „Uns ist dieser Dialog von Selbsthilfe und Experten sehr wichtig“, so Manuela Schurhammer. „Dabei kann es zum Beispiel um mehr Patientenorientierung in der Medizin gehen, aber auch um neue Formen der Selbsthilfe und vieles mehr.“ Bundesweit werden mehr als 35.000 Menschen mit einer Krebserkrankung von der Frauenselbsthilfe nach Krebs betreut getreu dem Verbandsmotto „Auffangen, Informieren, Begleiten“. Menschen mit einer Krebserkrankung oder deren Angehörige, die die Frauenselbsthilfe kennenlernen möchten, können jederzeit zu einem Treffen der Gruppe Speyer Abend-Aktiv kommen. „Jeder ist bei uns herzlich willkommen“, versichert Manuela Schurhammer „Die Teilnahme an unseren Gruppentreffen ist kostenfrei und unverbindlich.“
Die Gruppe Speyer Abend-Aktiv trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat um von 19 bis 21 Uhr im St. Georgenhaus der Dreifaltigkeitskirche, Große Himmelsgasse 4. Nähere Informationen bei Manuela Schurhammer, Telefon 06236 695507, oder per E-Mail an fsh-speyer-abend-aktiv@gmx.de. ps

Autor:

Wochenblatt Speyer aus Speyer

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