Protest in Speyer: Demo gegen sexualisierte Gewalt zieht durch die Maximilianstraße
- Am Samstag, 20. Juni, geht in Speyer eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt durch die Innenstadt. Die Aktion endet mit einem gemeinsamen Picknick im Domgarten und soll Solidarität mit Betroffenen sichtbar machen - Symbolbild
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Speyer. Am Samstag, 20. Juni, geht in Speyer eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt durch die Innenstadt. Die Aktion endet mit einem gemeinsamen Picknick im Domgarten und soll Solidarität mit Betroffenen sichtbar machen.
Organisiert wird die Protestaktion Speyer gegen sexualisierte Gewalt vom Frauennotruf Speyer gemeinsam mit Unterstützerinnen und Kooperationspartnerinnen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Los geht es um 11 Uhr mit einer Kundgebung am Geschirrplätzel.
Auftakt am Geschirrplätzel, Abschluss im Domgarten
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler eröffnet die Kundgebung mit einer Rede. Danach wollen mehrere kurze Redebeiträge unterschiedliche Perspektiven auf sexualisierte Gewalt aufgreifen. Anschließend zieht die Demonstration durch die Maximilianstraße.
Zum Abschluss plant der Frauennotruf ein gemeinsames Picknick im Domgarten. Dort soll es auch Raum für Austausch und Vernetzung geben. Wie der Frauennotruf mitteilt, dürfen wegen rechtlicher Vorschriften keine Messer und andere scharfe Gegenstände mitgebracht werden, auch nicht zum Picknick.
Im Vorfeld lädt der Frauennotruf zu einem offenen Plakate-Gestalten im Eckpunkt ein. Der Termin ist am Freitag, 12. Juni, ab 18 Uhr. Außerdem sucht das Team noch Menschen, die die Demonstration als Ordnerinnen und Ordner unterstützen.
„Wir erleben gesellschaftlich gerade wieder verstärkt antifeministische Entwicklungen und Angriffe auf Gleichstellung und Schutzräume“, erklärt Nina DeGeorge, Mitarbeiterin des Frauennotrufs Speyer und Versammlungsleiterin der Demonstration. „Umso wichtiger ist es, öffentlich sichtbar zu machen: Sexualisierte Gewalt ist kein privates Problem einzelner Menschen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Dagegen wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen.“
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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