Himmlischer Fingerzeig kurz vor der Wahl? Bischof bremst Spekulationen über Meteorit
- Für Bischof Karl-Heinz Wiesemann ist der Meteorit kein himmlischer Fingerzeig zur politischen Lage. (Archivbild)
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Speyer. Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann hat Deutungen zurückgewiesen, wonach der Meteoriteneinschlag politische Bedeutung haben könnte. Für Wahlausgänge und politische Konstellationen seien nicht die Sterne zuständig, sondern die Wählerinnen und Wähler, sagte der katholische Geistliche der Deutschen Presse-Agentur.
Meteorit als Naturereignis
Der Einschlag in Koblenz hatte in sozialen Netzwerken zahlreiche Spekulationen ausgelöst. Wiesemann sprach von einem beeindruckenden Naturphänomen, nicht von einem himmlischen Fingerzeig zur politischen Lage in Rheinland-Pfalz.
Blick nach oben, Verantwortung bleibt
Der Blick zum Himmel habe Menschen schon immer fasziniert. Von den Sterndeutern der Weihnachtsgeschichte bis zur modernen Astronomie. Zugleich betonte der Bischof, gesellschaftliche Entscheidungen blieben Aufgabe der Menschen. Ein Blick nach oben könne aber daran erinnern, dass es über politischen Debatten eine größere Perspektive gebe.
In Koblenz war am Sonntag, 8. März, dem Tag der Landtagswahl in Baden-Württemberg, ein Meteorit in ein Hausdach eingeschlagen. Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz führte das bundesweit zu Schlagzeilen und zu einer Suche nach Fragmenten des Feuerballs in der Stadt. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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