Städtefreundschaft Speyer Chartres bekommt zum 60. ein ganz besonderes Geschenk
Französisches Kathedralenfenster auf deutscher Weihnachtsbriefmarke

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und der eigens aus Chartres angereiste Beigeordnete Patrick Geroudet zeigen die neue Briefmarke
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  • Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und der eigens aus Chartres angereiste Beigeordnete Patrick Geroudet zeigen die neue Briefmarke
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Speyer. Die Vorstellung der neuen Weihnachtsmarke ist jedes Jahr für Philatelisten ein absoluter Höhepunkt im Sammler-Kalender. Dieses Jahr war die Präsentation aber auch ein ganz besonderer Höhepunkt für Speyer und seine Partnerstadt Chartres. 
So feiert diese Städtefreundschaft heuer nicht nur ihren 60. Geburtstag, der Stadt Chartres und ihrer Kathedrale ist zudem noch eine ganz besondere Ehre zuteil geworden: Denn der Ausschnitt eines der berühmten Kirchenfenster des Gotikbaus ziert 2019 die Weihnachtsbriefmarke der Deutschen Post. Und im Rahmen der Präsentation dieser Sondermarke durfte sich auch Speyer freuen, denn das kleine, philatelistische Kunstwerk wurde am Donnerstag im Historischen Rathaus der Domstadt der Öffentlichkeit  vorgestellt.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und der eigens aus Chartres angereiste Beigeordnete Patrick Geroudet freuten sich gleichermaßen über die gelungene Umsetzung des Motivs. "Wer in der Dunkelheit der Kathedrale steht, ist beeindruckt von der Leuchtkraft der großen Bleiglasfenster, die bei wechselnden Lichtverhältnissen fast lebendig wirken", beschrieb Seiler ihre Eindrücke vom Besuch in der Kathedrale Notre Dame, die seit 40 Jahren schon zum Unesco Weltkulturerbe zählt und damit das erste französische Bauwerk ist, dem diese Ehre zuteil wurde.

So sieht die Briefmarke aus

Das Motiv für die Briefmarke stammt aus dem  Menschwerdungsfenster der Westfassade. Das Fenster zeigt rechts unten in einer Szene die heilige Familie. Das Jesuskind liegt in der Krippe, Maria und Joseph stehen daneben, im Hintergrund Ochs und Esel - ein traditionelles Motiv der christlichen Kultur.
Patrick Geroudet freute sich darüber, dass gerade die Kathedrale von Chartres als Vorbild für eine deutsche Briefmarke dient. "Das ist wie unsere Freundschaft ein Zeichen des Friedens in einem starken Europa, das nun mit dieser Briefmarke in die ganze Welt hinaus gesendet wird." Man müsse nun nur noch die französische Post davon überzeugen, eine Briefmarke mit dem Speyerer Dom herauszubringen, merkte er schmunzelnd an. Er hoffe, dass viele Menschen sich an dem Motiv freuen, es neugierig macht und vielleicht einige Deutsche von einem Besuch in Chartres überzeugen kann. 

Die Weihnachtsbriefmarke ist ab sofort in den Filialen der Post und Postagenturen erhältlich, es handelt sich dabei um eine so genannte Zuschlagsmarke. Neben dem Portowert von 80 Cent, bezahlt man zusätzlich 40 Cent, die an den Verband der freien Wohlfahrtspflege gehen. Man tut also vielfach Gutes, wenn man dieses Jahr mal wieder Weihnachtskarten verschickt.

Autor:

Heike Schwitalla aus Bruchsal

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