Bleibt Galeria in Speyer? OB Seiler spricht mit Beschäftigten
- Wer in der Speyerer Innenstadt einkauft, stärkt den Handel vor Ort – auch in der Maximilianstraße. Das stellte die OB bei einem Besuch bei Galeria klar.
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Speyer. Wie geht es weiter mit Galeria in der Maximilianstraße? Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler hat in der vergangenen Woche die Filiale besucht und mit Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat über die Zukunft des Warenhauses gesprochen.
Anlass für den Termin war eine Ankündigung des Unternehmens. Galeria will an 33 Standorten, darunter Speyer, Verhandlungen über die Mietkonditionen aufnehmen. Seiler besuchte das Haus gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung.
Appell an die Bevölkerung: Einkaufen entscheidet mit
Seiler zeigte sich nach dem Besuch überzeugt, dass der Standort Zukunft hat. Sie betonte die Lage in der Maximilianstraße und die Rolle als Anker für die Innenstadt und für die Einzelhandelsversorgung in Speyer.
Seiler sprach vor Ort auch mit Geschäftsführer Jörg Sembritzki sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des Betriebsrats. Im Mittelpunkt stand nach Angaben der Stadtverwaltung der direkte Austausch mit den Beschäftigten. Seiler drückte ihnen erneut Unterstützung und Solidarität aus.
"Kauf vor Ort ist keine Floskel"
Gleichzeitig richtete Seiler einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Wenn wir unser Warenhaus erhalten wollen, dann müssen wir es unterstützen. Nicht mit Solidaritätsbekundungen, sondern mit Umsatz: dauerhaft und nicht nur in Wochen, in denen darüber berichtet wird. Kauf vor Ort ist keine Floskel, sondern eine Entscheidung, die jede und jeder von uns im Alltag trifft. Global denken, lokal handeln – das entscheidet am Ende darüber, wie unsere Innenstadt in zehn Jahren aussieht.“
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, arbeiten Geschäftsführung, Beschäftigte und Stadt gemeinsam an der Zukunft des Warenhauses. Zwischen Galeria und der städtischen Wirtschaftsförderung gibt es demnach einen intensiven, regelmäßigen Austausch. Galeria setzt in Speyer außerdem stärker auf Aktionen und Kooperationen im lokalen Partnernetzwerk, zum Beispiel mit dem Technik Museum Speyer und über eine Benefizaktion für ortsansässige karitative Einrichtungen im April.
Die Stadt Speyer zeigt sich zuversichtlich, dass sich der Standort wirtschaftlich behaupten kann.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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