26 Katzen aus Speyer gerettet: Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten
- Wenn Nachbarn plötzlich viele Tiere unter schlechten Bedingungen halten, kann das Veterinäramt einschreiten.
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Speyer. In zwei Fällen im Stadtgebiet haben Einsatzkräfte am Montag, 7. Juli, insgesamt 26 Katzen sichergestellt. Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) unterstützte dabei die für Speyer zuständige Amtstierärztin des Rhein-Pfalz-Kreises.
Nach Angaben der Stadt Speyer griffen die Beteiligten wegen tierschutzwidriger Haltungsbedingungen ein. Es handelte sich um zwei voneinander unabhängige Einsätze.
Unhygienischer Balkon und vermüllte Wohnung
Im ersten Fall hielten Menschen zehn Britisch-Kurzhaar-Katzen unter unhygienischen Bedingungen auf einem ungesicherten Balkon. Im zweiten Fall fanden die Einsatzkräfte 16 Katzen auf engstem Raum in einer stark vermüllten Wohnung.
Die Tiere brachte das Team in einer tierheimähnlichen Einrichtung unter. Die Tierheime hatten laut Stadt keine freien Kapazitäten für die hohe Anzahl an Katzen.
Die Stadt Speyer nimmt die Einsätze zum Anlass, Tierhaltende an ihre Verantwortung zu erinnern. Wer ein Haustier aufnimmt, muss für artgerechte Haltung sowie Gesundheit und Sicherheit sorgen.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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