Neue Wege bei Ausbildung von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern - Sozialstation in Rockenhausen

- Von links nach rechts: Hartmut Rudolph (Pflegeverein Appeltal), Regina Mayer-Oelrich (Ev. Krankenpflegeverein Winnweiler), Angela Schey (Ausbildungsleiterin und Stv. Pflegedienstleiterin der Sozialstation), Norbert Pasternack (GF Sozialstation), Maximilian Gauch (Auszubildender zum Pflegefachmann, Westpfalz-Klinikum) und Christian Rust (Ev. Krankenpflegeverein Rockenhausen).
- Foto: Ökumenische Sozialstation Rockenhausen
- hochgeladen von Ralf Vester
Rockenhausen. Eine Spende der Evangelischen Krankenpflegevereine Rockenhausen und Winnweiler sowie des Pflegevereins Appeltal erweitert das Ausbildungsspektrum bei der Sozialstation in Rockenhausen. Mit einem Altersanzug wird ein Alterssprung um rund 30 Jahre simuliert. So erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, sich besser in ihre überwiegend älteren Kunden hineinversetzen zu können.
Es wird simuliert, wie es sich anfühlt, wenn man schlechter sieht, kaum noch etws hört oder die Arme und Beine einfach nicht mehr so beweglich sind, wie man es gewohnt ist. Da werden selbst die einfachsten Dinge, wie zum Beispiel das Haare kämmen, manchmal schon zur Qual.
Bei der Vorstellung des Altersanzuges ist Maximilan Gauch – ein Auszubildender des Westpfalz-Klinikums, der zur Zeit im Praxiseinsatz bei der Sozialstation ist – sichtlich beeindruckt. Neben den Einschränkungen für das Gehör und die Sicht lasten rund 30 Kilo Gewichte auf ihm. „Eine sehr gute Erfahrung, die mir hilft, mich besser in die Situation von älteren Menschen zu versetzen“ lobt Gauch die Anschaffung.
Auch Angela Schey ist sehr froh über die Spende: „Neben der bereits vorhandenen Pflegepuppe Egon ist der Altersanzug eine hervorragende Ergänzung unserer Möglichkeiten in einer modernen Ausbildung“, äußert sie sich sehr zufrieden. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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