Drei Teams bei der World Robot Olympiad in Lingen – Robotik AG der IGS Rockenhausen
- Mit der World Robotic Olympiad in Lingen endete für die Robotik-AG der IGS Rockenhausen eine ereignisreiche erste Saison
- Foto: IGS Rockenhausen/gratis
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Rockenhausen. Am 30. und 31. Mai war es endlich so weit: Sieben Schülerinnen und Schüler der Robotik-AG machten sich gemeinsam mit ihren Betreuern Anna Korn und Heiko Baumann auf den Weg von Rockenhausen nach Lingen zur World Robot Olympiad (WRO). Nach der Anreise bezog die Gruppe am Freitagnachmittag ihre Unterkunft in der Jugendherberge in Meppen – doch an Ausruhen war kaum zu denken. Noch am Nachmittag nutzten die Teams die Zeit für ein intensives Trainingslager und letzte Vorbereitungen für den großen Wettkampftag.
Früh um 9 Uhr startete der Wettbewerb in Lingen. Die Robotik-AG war mit drei Teams am Start: The Rockys – Raphael Weidisch, Simon Trump und Michel Steller – traten in der Kategorie Starter / Sumo an. Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen: In der Eröffnungsfahrt agiert der Roboter völlig selbstständig und präsentiert sich dem Publikum – hier schnitten The Rockys als Beste ab. In der anschließenden Turnierphase kämpften die Roboter direkt gegeneinander, und auch dort überzeugten die drei mit einem starken zweiten Platz. Ein beeindruckendes Ergebnis – zumal es ihr erster Auftritt in dieser Kategorie war.
The Rockys 1 nahmen in der Kategorie RoboMission Junior: Heritage Heroes teil. Die Aufgabe: Kann ein Roboter dabei helfen, eine alte Festung zu erhalten? Mit ihrem Lego Spike Prime absolvierten sie die Saisonaufgabe mit 30 Punkten und glänzten bei der Tagesaufgabe mit starken 60 Punkten – am Ende stand Platz 9. Auch für The Rockys 1 war es die allererste Wettkampfsaison überhaupt.
The Rockys 2 – Elias Ryti und Leon Kluge – starteten in der Kategorie RoboMission Elementary: Robot Rockstars. Die Frage hier: Kann ein Roboter bei der Vorbereitung eines Musikfestivals helfen? Mit ihrem Lego EV3 holten sie bei der Saisonaufgabe 60 Punkte. Die Tagesaufgabe konnten sie leider aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht bestreiten – trotzdem reichte es am Ende für den 5. Platz. Auch für sie war es der erste Wettbewerb.
Was steckt hinter RoboMission? Bei der RoboMission bauen und programmieren Teams aus zwei oder drei Personen einen Roboter, der auf einem rund drei Quadratmeter großen Parcours verschiedene Aufgaben lösen muss – zum Beispiel Objekte transportieren oder nach Farbe und Größe sortieren. Der Wettbewerbstag gliedert sich in Übungsphasen, in denen die Teams ihren Roboter noch anpassen dürfen, und in die eigentlichen Wertungsläufe. Besonders spannend ist die Tagesaufgabe: Sie wird erst am Wettkampftag bekanntgegeben, und die Teams haben dann 120 Minuten Zeit, ihren Roboter auf die neuen Anforderungen umzuprogrammieren und/oder umzubauen.
Mit der WRO in Lingen endet für die Robotik-AG eine ereignisreiche erste Saison. Für alle drei Teams war es eine neue Erfahrung – und eine, die sich gelohnt hat. The Rockys zeigten, was in kurzer Zeit möglich ist, wenn man konsequent trainiert und zusammenarbeitet. Die IGS Rockenhausen ist stolz auf alle sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Jetzt folgt erst einmal eine wohlverdiente Wettkampfpause. Die Robotik-AG nutzt die Zeit, um aufzuräumen, die Saison nachzubereiten und sich gleichzeitig schon auf die neue Saison vorzubereiten. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine gute Gelegenheit, in Ruhe zu überlegen, ob und wie sie im kommenden Schuljahr in der Robotik-AG weitermachen möchten. Wer Lust bekommen hat, ist natürlich herzlich willkommen – die nächste Saison kommt.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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