Neuer Standort bei Rockenhausen: „Christoph 66“ nimmt Betrieb auf
- «Christoph 66» verfügt über reine Rettungswinde. (Archivbild)
- Foto: Thomas Frey/ADAC Luftrettung /dpa
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Rockenhausen. Für die Menschen in der Nord- und Westpfalz startet der Rettungshubschrauber „Christoph 66“ jetzt von einer neuen, dauerhaft angelegten Station im Donnersbergkreis. Nach Angaben der gemeinnützigen ADAC Luftrettung hat die Maschine ihren Betrieb in Rockenhausen-Dörnbach aufgenommen und flog am Donnerstagabend direkt zu einem ersten Einsatz wegen eines Hausbrandes in Kottweiler-Schwanden im Kreis Kaiserslautern.
Neue Basis für Einsätze in der Westpfalz
Die neue Luftrettungsstation liegt in Rockenhausen-Dörnbach. Offiziell eingeweiht werden soll sie am Sonntag, 10. August. Zuletzt war „Christoph 66“ am Flugplatz Imsweiler stationiert. Mit dem Neubau hat der Hubschrauber nun nach ADAC-Angaben eine feste Heimat. Im Hangar können bei Bedarf zwei Helikopter untergebracht werden.
Mehr als 11.000 Einsätze seit dem Start
„Christoph 66“ wurde 2019 in Dienst gestellt. Seitdem kam die Maschine laut ADAC Luftrettung auf mehr als 11.000 Einsätze. Das Einsatzgebiet umfasst den Donnersbergkreis, die Stadt Kaiserslautern, den Kreis Kaiserslautern sowie die Kreise Birkenfeld und Kusel.
Vertrag läuft bis 2048
Die ADAC Luftrettung hatte 2023 mit dem Innenministerium in Mainz einen langfristigen Vertrag für den Rettungshubschrauber geschlossen. Die Konzession läuft bis 2048. Vereinbart wurden dabei nicht nur der Flugbetrieb, sondern auch Bau und Betrieb der neuen Station.
In Rheinland-Pfalz sind neben „Christoph 66“ weitere Rettungshubschrauber in Mainz, Koblenz, Wittlich und Ludwigshafen im Einsatz. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |