Pirmasens erhält 21 Millionen Euro Städtebauförderung
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21 Millionen Euro fließen nach Pirmasens. Die Mittel sind für Plätze, Gebäude und Treffpunkte gedacht.
Pirmasens. In Pirmasens stehen in den kommenden Jahren 21 Millionen Euro für die Stadtentwicklung bereit. Das Geld soll bis 2029 in die Innenstadt und zentrale Quartiere fließen – in einer Zeit, in der Leerstände in der Fußgängerzone und eine angespannte Haushaltslage die Stadt prägen. Die Summe ist Teil der Städtebauförderung des Landes Rheinland-Pfalz. Insgesamt stellt das Land gemeinsam mit dem Bund landesweit 233,5 Millionen Euro für Ober- und Mittelzentren bereit.
21 Millionen Euro bis 2029 zugesagt
Die Mittel können unter anderem für die Aufwertung von Straßen und Plätzen, stadtbildprägenden Gebäuden, Grün- und Spielflächen oder Bürgerhäusern eingesetzt werden. Ministerpräsident Alexander Schweitzer erklärte: „Die Städtebauförderung wirkt nachhaltig!“ Innenminister Michael Ebling betonte, die Initiative habe sich seit 2014 bewährt und gebe den Städten ein hohes Maß an Planungs- und Finanzierungssicherheit.
Innenstadt im Fokus – Leerstand bleibt Herausforderung
Die Fußgängerzone gilt seit Jahren als Sorgenkind. Besonders die südliche Hauptstraße ist von leerstehenden Ladenlokalen geprägt. Mit der umfangreichen Neugestaltung und Aufwertung im vergangenen Jahr versucht die Stadt für Belebung in diesem Teil der Fußgängerzone zu sorgen. Gleichzeitig kämpft die Stadt mit finanziellen Einschränkungen, die größere eigene Investitionen erschweren. Die Fördermittel eröffnen nun die Möglichkeit, öffentliche Räume gezielt aufzuwerten und damit Impulse für private Investitionen zu setzen. Die Erfahrung aus früheren Förderperioden zeigt: Städtebauförderung wirkt vor allem dann, wenn öffentliche Maßnahmen sichtbar Veränderungen anstoßen – etwa durch modernisierte Plätze oder neue Treffpunkte. Für welche konkreten Maßnahmen das Geld in Pirmasens verwendet wird, steht noch nicht fest.
Teil einer landesweiten Förderoffensive
Neben Pirmasens profitieren weitere rheinland-pfälzische Städte wie Kaiserslautern, Trier oder Speyer von der Initiative. Für die fünf Oberzentren sind insgesamt 124,5 Millionen Euro vorgesehen, für die großen Mittelzentren 109 Millionen Euro. red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Frank Schäfer aus Pirmasens |
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