Ronda Freyer, Michelle Lapp, Anja Martin (hinten von links) haben zusammen mit Lukas Weinkämmerer, Stefanie Rothhaar, Markus Zwick und Marco Dobrani (vorne von links) die neue Orange Bank eingeweiht
Pirmasens. Ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen wurde mit dem Aufstellen der Orange Bank am Exerzierplatz gesetzt. Bei der offiziellen Einweihung am 24. August waren neben Oberbürgermeister Markus Zwick und der Gleichstellungsbeauftragten Stefanie Rothhaar auch Dorothea Scheffe (Sozialarbeiterin bei der Polizei Pirmasens) anwesend sowie Marco Dobrani, Stiftungsvorstand der Heinrich-Kimmle-Stiftung, Lukas Weinkämmerer (VR-Bank-Stiftung Südwestpfalzliebe) und Vertreter von Polizei und Jugendhaus One.
Die Idee zu der Orange Bank hatten Anja Martin und Ronda Freyer vom Integrationsdienst der Heinrich-Kimmle-Stiftung. Sie haben das Projekt geplant und gemeinsam mit Mitarbeitern der Heinrich-Kimmle-Stiftung umgesetzt. Begleitende Aktionen und Kooperationen sollen dafür sorgen, dass das Thema dauerhaft sichtbar bleibt.
Das Thema betrifft die gesamte Gesellschaft
Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema - sie betrifft unsere gesamte Gesellschaft. Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt und sogar jede Frau erlebt sexualisierte Gewalt oder Belästigungen. Umso wichtiger ist es, hinzuschauen und ein deutliches Zeichen zu setzen.
Mit der Orange Bank setzen die Heinrich-Kimmle-Stiftung, die Stadt Pirmasens und die Stiftung "Südwestpfalzliebe" der VR-Bank gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die Idee ist inspiriert von der internationalen UN-Women-Kampagne „Orange the World“ und trägt die klare Botschaft: „Echte Stärke ist gewaltfrei“.
Die Idee für das Projekt entstand im Rahmen des neu gegründeten Netzwerks „Gegen Gewalt an Frauen“. Initiiert wurde das Netzwerk von Stefanie Rothhaar, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und Dorothea Scheffe, Sozialpädagogin der Opferberatung der Polizei. Beide koordinieren den Regionalen Runden Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Südwestpfalz. Mit der Gründung des Netzwerks soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen und Fachstellen weiter gestärkt werden. Gleichzeitig verfolgt das Netzwerk das Ziel, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, Präventionsarbeit zu fördern und Betroffene besser zu unterstützen.
Die Bank wurde gemeinsam mit den Teilnehmenden der Unterstützenden Beschäftigung der Heinrich-Kimmle-Stiftung entwickelt und umgesetzt. Unter der Leitung von Ronda Freyer und Anja Martin übernahmen die Teilnehmenden Planung, Gestaltung und Organisation des Projekts.red/fsc
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