Maßnahme soll von Mai bis November durchgeführt werden
Hohmärtelstraße wird 2020 auf Vordermann gebracht

Pirmasens. Im Rahmen einer Anliegerversammlung am 11. Dezember, 18 Uhr, im Theo-Schaller-Saal des Diakoniezentrums, Winzler Straße, werden die Bürger über den geplanten Ausbau der Hohmärtelstraße im Winzler Viertel informiert. Bürgermeister Michael Maas stellt zusammen mit Jörg Groß (Abteilungsleiter Straßenbau und Verkehrswesen) und Heinz Klages vom gleichnamigen Ingenieurbüro (Waldfischbach-Burgalben) sowie ein Vertreter der Stadtwerke die Gestaltungspläne und den Bauzeitenplan vor.
Es ist geplant den rund 250 Meter lange Abschnitt voraussichtlich zwischen Mai und November 2020 komplett zu erneuern. Dabei werden Fahrbahn und Gehweg niveaugleich ausgebaut sowie die Straßenentwässerung erneuert. Die Lampen werden durch elf sparsamen LED-Leuchten ersetzt. Es entstehen knapp 40 Parkplätze mit anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster, das sich vom grau gepflasterten Trottoir farblich abheben soll. Weil sie die Lebensqualität erhöhen, wird die Hohmärtelstraße mit sieben Stadtbäumen bestückt. Außerdem sind weitere acht Pflanzgefäße vorgesehen. Um die Aufenthaltsqualität zu steigern, sind neun Sitzblöcke und ein Spielgerät geplant.
Nach dem Abschluss der Arbeiten werden rund 3.400 Quadratmeter Verkehrsfläche erneuert sein.
Im Vorgriff auf die Maßnahme haben die Stadtwerke bereits begonnen die versorgungstechnische Infrastruktur zu erneuern. Dazu zählen Gas-, Wasser und Stromversorgungsleitungen sowie mehrere Netzanschlüsse. Diese Arbeiten werden sich weit in das nächste Jahr hinausziehen. Voraussichtlich im Frühjahr geht auch das städtische Tiefbauamt ans Werk. Der rund 225 Meter lange Mischwasserkanal aus Steinzeug ist mehr als 100 Jahre alt und befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Er wird mittels sogenanntem Inlinververfahren instandgesetzt. Es bietet für die Anlieger den Vorteil, dass die Arbeiten direkt von den Schächten ausgeführt werden können. Dadurch muss die Straßendecke nur punktuell und nicht über die gesamte Länge geöffnet werden. Durch dieses Verfahren entstehen deutlich geringere Kosten als bei der offenen Bauweise. Des Weiteren können die Arbeiten in einem kürzeren Zeitraum abgewickelt werden. Mit der Planung sind die Büros Stein & Partner (Bochum) und HWB (Thaleischweiler-Fröschen) beauftragt.
Das Projekt innerhalb des laufenden Straßenausbauprogramms ist mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 1,18 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen rund 1,03 Millionen Euro auf den eigentlichen Straßenbau. Dessen Finanzierung erfolgt über wiederkehrende Beiträge.
Die Kosten der Kanalsanierung belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Sie werden über den Sonderhaushalt Abwasserbeseitigung finanziert. Weitere 300.000 Euro investieren die Stadtwerke in die Erneuerung der Versorgungsleitungen und der Netzanschlüsse. ak/ps

Autor:

Andrea Kling aus Pirmasens

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