Wenn Engagement Wurzeln schlägt: Auszeichnung beim Demokratiefest
- Auf dem Hambacher Schloss wird beim Demokratiefest ein Preis an ein lokales Engagement verliehen.
- Foto: Jens Vollmer
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Neustadt. Beim Demokratiefest am letzten Mai-Wochenende wird auf dem Hambacher Schloss wieder ein Preis für Engagement verliehen. In diesem Jahr geht der Johann-Philipp-Abresch-Preis an den Wald- und Wanderverein „Die Waldschatten e.V.“.
Mit dem lokalen Anerkennungspreis zeichnet Neustadt Initiativen, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger aus, die sich besonders für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle und politische Teilhabe oder Projekte der Demokratiebildung einsetzen.
Warum die Jury die „Waldschatten“ auszeichnet
Zur Begründung heißt es, das Engagement des Vereins verbinde aktiven Natur- und Umweltschutz mit kontinuierlicher Jugendarbeit. Genannt werden unter anderem Naturverjüngung, Trashbusting und nachhaltige Landschaftspflege sowie Zeltlager und Wanderungen.
- Trashbusters im Einsatz: Waldschatten setzen Zeichen gegen Müll im Wald
- Foto: Die Waldschatten e.V.
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Außerdem beteiligen sich die „Waldschatten“ an Baumpflanz- und Saat-Aktionen im Pfälzer Wald, und zwar in Revieren der städtischen Förster Klaus Burkhart und Jens Bramenkamp. Das passe, so die Begründung, zum diesjährigen Festmotto „Freiheit pflanzen“.
Auch kulturelle Beiträge wie das Wolfsburgfest und das Wolfsgeheul-Musik-Event werden hervorgehoben. Dadurch stärke der Verein das gemeinschaftliche Leben in Neustadt und schaffe Räume, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und die Stadt mitgestalten können. Besonders betont wird, dass das Engagement überwiegend von jungen Ehrenamtlichen getragen werde und der Verein im 10-jährigen Jubiläumsjahr ein Beispiel für gelebte demokratische Teilhabe sei.
Der Preis ist nach Angaben der Stadt Neustadt mit 2.500 Euro dotiert und wird beim Festakt am Freitag, 29. Mai, auf dem Hambacher Schloss verliehen.
Zum Hintergrund: Namensgeber ist der Neustadter Kaufmann Johann Philipp Abresch. Er trug am 27. Mai 1832 eine Fahne in Schwarz-Rot-Gold hinauf zur Hambacher Schlossruine, wo sie auf dem Turm gehisst wurde. Über die Auszeichnungen „Hambacher Freiheitspreis 1832“ und „Johann-Philipp-Abresch-Preis“ entscheidet eine Jury, der unter anderem Oberbürgermeister Marc Weigel sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Wissenschaft und Medien und der Stiftung Hambacher Schloss angehören.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |