KIPKI-Fördertopf in Neustadt wird knapp: Anträge weiter möglich
- Wer zuhause Energie sparen oder nachhaltiger unterwegs sein will, findet in Neustadt noch Fördergeld, aber der Topf wird knapp.
- Foto: Stadt Neustadt
- hochgeladen von Eva Bender
Neustadt. Wer in Neustadt noch eine Förderung für private Klimaschutzmaßnahmen nutzen will, sollte nicht zu lange warten. Rund 75 Prozent der für 2026 verfügbaren KIPKI-Bürgerfördermittel sind bereits bewilligt.
Insgesamt stehen für das Jahr 107.200 Euro bereit. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, endet die Förderung, sobald die Mittel vollständig ausgeschöpft sind, spätestens am Samstag, 15. November.
Diese privaten Maßnahmen unterstützt die Stadt
Über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) fördert die Stadt private Investitionen, die zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen. Dazu zählen unter anderem Balkonkraftwerke mit PV und Speicher, Lastenräder, Fassadenbegrünungen und Energiesparmaßnahmen. Auch weitere nachhaltige Projekte im privaten Bereich von Klimaschutz und Klimaanpassung können Unterstützung bekommen.
Die Fördermittel stammen aus dem Landesprogramm KIPKI, mit dem Rheinland-Pfalz Kommunen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Die Stadt Neustadt hat einen Teil der bereitgestellten Mittel gezielt für private Maßnahmen reserviert. Wegen der hohen Nachfrage gibt es jetzt nur noch begrenzte Mittel.
Wer die Förderung nutzen möchte, soll sich vorab über die Förderbedingungen in der Förderrichtlinie informieren und den Antrag online einreichen. Die Stadt kann Förderzusagen nur im Rahmen der noch verfügbaren Mittel erteilen. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Förderung. Eine Mittelreservierung ist nicht möglich. Bewilligt werden können nur Projekte, die bereits abgeschlossen sind und für die alle notwendigen Unterlagen vorliegen.
Weitere Informationen, die Richtlinie zur KIPKI-Bürgerförderung sowie das Online-Antragsportal gibt es unter neustadt.eu/kipki-buergerfoerderung.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |