Mannheim: Neue Wirtschaftszahlen zeigen gemischtes Bild
- Der Jahresbericht 2025 der Wirtschaftsförderung zeigt neue Höchststände bei der Beschäftigung und zahlreiche Investitionen in Mannheim. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Transformation und Fachkräftesicherung.
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Mannheim. Der neue Jahresbericht der städtischen Wirtschaftsförderung zeigt, wie sich Beschäftigung, Gründungen und Investitionen am Standort entwickeln und welche Projekte 2025 umgesetzt wurden.
Wie die Stadt Mannheim mitteilt, ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erneut gestiegen. Mit 201.518 Beschäftigten wurde ein neuer Höchststand erreicht. Gleichzeitig nahm die Arbeitslosenquote auf 7,9 Prozent zu. Die Wirtschaftsförderung sieht ihre Aufgabe darin, Unternehmen in Transformationsprozessen zu begleiten und zukunftsfähige Strukturen zu sichern.
Beschäftigung, Gründungen und Immobilien
Die Daten zeigen mehrere parallele Entwicklungen. Während die Beschäftigung wächst, bleibt die Zahl der Betriebe stabil. Die Gründungsdynamik legte spürbar zu.
- Plus von 1.798 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr
- Talentquote steigt auf 25,8 Prozent
- Gewerbeanmeldungen erhöhen sich auf 2.863
- Büro Leerstand sinkt leicht auf 10,6 Prozent
Auch der Immobilienmarkt bleibt in Bewegung. Das Vermarktungsvolumen bei Gewerbeimmobilien ging zurück, gleichzeitig wurden neue Büroflächen fertiggestellt. Die Wirtschaftsförderung begleitete zahlreiche Unternehmen bei Standortfragen.
Große Investitionen prägen den Standort
Mehrere Projekte mit hohen Investitionssummen wurden 2025 fertiggestellt oder entscheidend vorangebracht. Dazu zählen das neue Roche Distributionszentrum, der Deutschland Sitz von Hitachi Energy auf Franklin sowie Energieprojekte wie die STATCOM Anlage in Rheinau. Diese Vorhaben stärken Industrie, Energieversorgung und Arbeitsplätze in Mannheim.
Clusterarbeit und Innovation
Ein Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Cluster. Neu hinzugekommen ist die Creative Economy. Bestehende Netzwerke in Medizintechnik, Green Tech, Smart Industries und Social Economy wurden ausgebaut. Besonders die Themen IT Sicherheit, nachhaltige Industrie und soziale Innovation standen im Fokus.
Gründungsförderung und Fachkräfte
Die Stadt setzt weiter auf Unterstützung von Start ups und Fachkräften. Die Verlängerung der EXI Vorgründungsberatung bis 2028 sowie der Unicorn Erfolg von Osapiens gelten als Bestätigung der Strategie. Programme zur Fachkräftesicherung und die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen bleiben zentrale Bausteine.
Der vollständige Jahresbericht steht online zum Download bereit.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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