12. Jahrgang des regionalen Schülerstipendienprogramms gestartet
Junge Rhein-Neckar-Botschafter fliegen wieder

Repräsentieren ihre Heimat Rhein-Neckar im Ausland: die neun Jungbotschafter der Metropolregion 2019/20, von links Fiona Hülsenbeck, Alina Hobert, Angela Dittes, Daniel Perez, Lina Hoffmann, Anna Eisenberg, Liv de Bruyn, Simon Mai (nicht mit im Bild: Merle Hauser).
  • Repräsentieren ihre Heimat Rhein-Neckar im Ausland: die neun Jungbotschafter der Metropolregion 2019/20, von links Fiona Hülsenbeck, Alina Hobert, Angela Dittes, Daniel Perez, Lina Hoffmann, Anna Eisenberg, Liv de Bruyn, Simon Mai (nicht mit im Bild: Merle Hauser).
  • Foto: MRN GmbH/Bechtel
  • hochgeladen von Manuela Pfaender

Metropolregion. Das Stipendienprogramm „Junge Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar“ startet in eine neue Runde. In Kooperation von Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, SAP und AFS ermöglicht es zum 12. Mal in Folge Schülern aus der Region ihren Traum vom Auslandsjahr zu verwirklichen. Zwischen Anfang August und Anfang September heben diesmal neun Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren ins bislang größte Abenteuer ihres Lebens ab.
Was die „Nachwuchs-Kosmopoliten“ miteinander verbindet, ist der Wunsch, tief in fremde Kulturen einzutauchen, eine neue Sprache perfekt zu lernen und nicht zuletzt zahlreiche individuelle Herausforderungen erstmals ganz allein zu meistern. Im Gastland sind die Jugendlichen mehr als nur Vertreter ihres eigenen Wohnorts: Sie repräsentieren aktiv die Rhein-Neckar-Region. Vorbereitet durch einen gemeinsamen Workshop und mit Anschauungsmaterial im Gepäck bringen sie Gastfamilien, Mitschülern, Lehrern und neuen Freunden ihre Heimat näher und stärken den interkulturellen Dialog. Über ihre Erlebnisse berichten sie regelmäßig auf der gemeinsamen Webseite. Die Vereinigten Staaten stehen traditionell hoch im Kurs. Vier Jungbotschafter landen diesmal im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“: Angela Dittes (Brühl), Alina Hobert und Fiona Hülsenbeck (beide aus Landau) sowie Daniel Perez (Mannheim). Erstmals dabei sind Stipendiaten aus Neustadt an der Weinstraße: Während Simon Mai seine Zelte im fernen Panama aufschlägt, favorisiert Anna Eisenberg das relativ nahe Irland. Ins kühle Norwegen zieht es die Heidelbergerin Liv De Bruyn. Die Landauerin Lina Hoffmann verbringt als erste Rhein-Neckar-Botschafterin ein Jahr in Dänemark. Die Jüngste im Bunde startet als erste am Donnerstag, 1. August, und nimmt gleichzeitig die weiteste Reise auf sich: Zwischen Merle Hausers südpfälzischer Gemeinde Dörrenbach und ihrem Traumziel Chile liegen rund 12.000 Kilometer.
Schon jetzt können sich Schüler aus den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion über AFS als Jungbotschafter-Stipendiaten 2020/21 bewerben. Den Ausgewählten winkt eine finanzielle Unterstützung, die durchschnittlich ein Drittel der Kosten des Auslandsjahrs deckt. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihre Heimat Rhein-Neckar im Ausland zu repräsentieren und darüber auf botschafter-rhein-neckar.de zu berichten. mp/ps

Infos:
www.botschafter-rhein-neckar.de
www.afs.de
www.wochenblatt-reporter.de/mrn

Autor:

Manuela Pfaender aus Ludwigshafen

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