Wilhelm-Hack-Museum öffnet bei großer Hitze kostenfrei als „Kälteinsel“
- Bei großer Hitze können Menschen im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen in klimatisierten Räumen eine Pause einlegen.
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Ludwigshafen. Wer in den nächsten Tagen eine Abkühlung sucht, kann ins Wilhelm-Hack-Museum ausweichen. Die Stadt Ludwigshafen öffnet das Museum ab einer vorhergesagten Tageshöchsttemperatur von mindestens 32 Grad während der regulären Öffnungszeiten kostenfrei.
Wegen der aktuell angekündigten hohen Temperaturen gilt das Angebot erstmals von Donnerstag, 30. Juli, bis einschließlich Sonntag, 2. August. In diesem Zeitraum kostet der Eintritt während der regulären Öffnungszeiten nichts. Die Stadt will damit auch kurzfristige Schwankungen der Wetterprognose abfangen.
So soll das Museum an Hitzetagen helfen
Das Wilhelm-Hack-Museum soll an besonders heißen Tagen nicht nur Kunst zeigen, sondern auch einen gut erreichbaren Ort bieten, um sich in angenehm temperierten Räumen aufzuhalten. Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders an ältere Menschen, Familien mit Kindern und Personen, deren Wohnungen sich stark aufheizen.
Oberbürgermeister Klaus Blettner sagt: "Große Hitze wird für viele Menschen zunehmend zu einer Belastung. Deshalb wollen wir unkompliziert Orte schaffen, an denen man sich abkühlen und erholen kann. Das Wilhelm-Hack-Museum verbindet dabei Hitzeschutz und kulturelle Teilhabe auf eine sehr gute Weise. Wer der Hitze entkommen möchte, kann bei uns künftig nicht nur einen kühlen Kopf bewahren, sondern gleichzeitig Kunst erleben".
Besucherinnen und Besucher können die Ausstellungen anschauen oder sich in den öffentlich zugänglichen Bereichen des Museums aufhalten. Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung.
Nach dem Zeitraum bis einschließlich Sonntag, 2. August, will die Stadt das Angebot künftig immer dann aktivieren, wenn für Ludwigshafen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 32 Grad vorhergesagt sind. Maßgeblich ist laut Stadtverwaltung die offizielle Wettervorhersage. Die Stadt und das Wilhelm-Hack-Museum informieren kurzfristig über ihre Internetseiten und soziale Medien.
René Zechlin, Direktor des Wilhelm-Hack-Museums, erklärt: "Ein Museum ist ein Ort der Begegnung und des Aufenthalts. An sehr heißen Tagen möchten wir Menschen ausdrücklich dazu einladen, unsere angenehm temperierten Räume zu nutzen und dabei vielleicht auch einen neuen Zugang zur Kunst zu entdecken".
Nach der Hitzeperiode wertet die Stadt das Angebot aus. Dabei berücksichtigt sie laut Ankündigung die Nutzung, organisatorische Abläufe und die Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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