Warum eine gedämmte Kellerdecke oft Heizkosten sparen kann
- Eine gedämmte Kellerdecke kann Wärmeverluste senken und für weniger Fußkälte im Erdgeschoss sorgen.
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Speyer. Kalte Füße im Erdgeschoss und unnötig hohe Heizkosten haben in vielen älteren Häusern denselben Grund. Ist die Decke über einem unbeheizten Keller nicht gedämmt, entweicht laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz dauerhaft Wärme über den Fußboden.
Die Dämmung der Kellerdecke zählt nach Angaben der Verbraucherzentrale zu den wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen. Das Material kostet vergleichsweise wenig. Wer einen Fachbetrieb beauftragt, muss allerdings mit höheren Kosten rechnen.
Wer die Arbeit selbst übernehmen will, kann fertige Dämmplatten von unten an die Kellerdecke kleben. Verlaufen dort Rohre oder andere Installationen, kommen mehrere Platten schichtweise zum Einsatz, damit sich die Leitungen in die Dämmung einarbeiten lassen.
Wann die Dämmung an Grenzen stößt
Nicht jede Kellerdecke eignet sich ohne Weiteres für diese Lösung. Die Kellerräume müssen hoch genug sein. Außerdem dürfen Fenster oder Türen nicht direkt unter der Decke anschließen. Bei unebenen Decken braucht es eine Unterkonstruktion. Fugen und Anschlüsse müssen luftdicht verschlossen sein, damit die Dämmwirkung erhalten bleibt.
Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Meist brauchen die Dämmplatten dafür eine Dicke von 10 bis 12 Zentimetern. Wie stark gedämmt werden muss, hängt von der Dämmwirkung des Materials ab. Wer noch besser dämmt, kann staatliche Zuschüsse beantragen.
Zu Fragen rund um Kellerdämmung und Energiesparen berät die Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung an mehr als 70 Standorten in Rheinland-Pfalz. In Speyer gibt es am Dienstag, 20. Oktober, von 14 bis 18.30 Uhr eine kostenlose Sprechstunde im Historischen Rathaus, Rückgebäude, Maximilianstraße 12, Sitzungszimmer 4.
Die Anmeldung läuft über 06232 14-0. Das Energietelefon der Verbraucherzentrale ist unter 0800 60 75 600 erreichbar. Die Hotline ist montags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr besetzt sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |