Stadtumbau: Bunker wird abgetragen – S-Kurve in Yorkstraße verlegt
- Der Würfelbunker wird Stück für Stück abgetragen
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Ludwigshafen. Der Abriss des Würfelbunkers ist vorbereitet, nun steht auch das Vorgehen fest. Der Bunker wird nicht gesprengt, sondern Stück für Stück abgetragen. Zeitgleich sind die Ersatzspange auf B44 und die Rettungsgasse, die auch als Radstraße dient, sowie die Bleichstraßenkurve in Vorbereitung.
Der Würfelbunker kann nicht gesprengt werden. Daher wird er abgetragen. Eine Fräse schneidet den Beton in Streifen, danach zerlegen Abbruchscheren die gelockerten Teile. Damit möglichst wenig Staub aufwirbelt, kommen wieder Nebelkanonen und Wasserstrahler zum Einsatz. Vor dem eigentlichen Abriss muss nördlich des Bunkers noch ein Erdpodest aufgeschüttet werden, auf dem der Abrissbagger stehen soll.
Ersatzspange im Bau
Parallel beginnen die Arbeiten an der sogenannten Spange, einer Ersatzauffahrt auf die B44. Über sie soll der Verkehr ab August sowohl Richtung Oppau/BASF als auch Richtung A650/Bad Dürkheim geführt werden. Dafür ist die Auffahrt auf die Hochstraße Nord von Oppau/BASF kommend in Richtung A650 seit dem 11. Mai gesperrt, voraussichtlich bis Ende Juni. In dieser Zeit wird die Fahrbahn verbreitert, damit später eine zweite Spur und damit Gegenverkehr möglich ist.
Auch an der Rheinuferstraße wird umgebaut, damit die Rhein-Galerie trotz der Sperrung des Nordbrückenkopfes ab August gut erreichbar bleibt. Im Juni wird der Verkehr dort vorübergehend in beiden Richtungen nur einspurig geführt.
Rettungsgasse und Radverbindung
Ebenfalls im Juni beginnt der Bau einer provisorischen Rettungstrasse zwischen der nördlichen Rhein-Galerie und der Haveringallee. Sie ist für Rettungskräfte, Busse und den Radverkehr gedacht. Dafür wird die Haveringallee zwischen Jaegerstraße und Europaplatz vorübergehend zur Einbahnstraße in Richtung Norden. Der Busverkehr bleibt davon unberührt. Zudem wird die Rheinuferstraße im Bereich der Abfahrt von der Hochstraße Nord zur Rhein-Galerie zeitweise einspurig.
Vollsperrung des Hemshoftunnels nicht nötig
Eine Entlastung gibt es beim Hemshoftunnel. Die zunächst angekündigte Vollsperrung in Fahrtrichtung Hemshof/Friesenheim/Oppau fällt aus. Der beschädigte Entwässerungskanal soll nun von innen repariert werden, weil er von außen nur schwer erreichbar ist. Eine Gefahr für den Verkehr bestehe nicht, teilt die Stadt mit. Wann die Arbeiten starten, ist noch offen.
Auch an der Hochstraße Süd geht es in die nächste Bauphase. Anfang Juni startet zwischen der neuen Brücke an der Hochstraße Süd und der Konrad-Adenauer-Brücke die zweite Phase für die Bleichstraßenkurve. Sie soll den ÖPNV stärken. Gleichzeitig wird dort Platz für eine neue Pendlerradroute geschaffen. Deshalb wird die Durchfahrt von der Yorckstraße zum Berliner Platz für Autos und Lastwagen für voraussichtlich zwei Monate gesperrt.
Zur Verkehrsentlastung trägt die allmähliche Fertigstellung der Hochstraße Süd schon ab Juni bei. Ab Anfang Juni werden die Abfahrt zur Heinigstraße und die Auffahrt von der Saarlandstraße wieder freigegeben. Die Auffahrt von der Yorckstraße auf die Konrad-Adenauer-Brücke ist bereits ab 15. Mai wieder nutzbar. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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