Song Slam eröffnet das Slam-Jahr im Kulturzentrum dasHaus
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Ludwigshafen. Am 16. Januar 2026 um 20 Uhr feiert die beliebte Poetry-Slam-Reihe im Kulturzentrum dasHaus ihren Jahresauftakt mit einem Song Slam. Vier Musiker*innen aus ganz Deutschland präsentieren eigene Texte und Songs auf der Bühne – und das mit einzigartiger Kraft, Emotion und Kreativität.
Mit dabei ist Franz Vohn alias Alphabet. Musik begleitete ihn von klein auf; ursprünglich strebte er sogar eine klassische Musikerkarriere an. Zweifel an den Strukturen dieser Szene führten ihn jedoch zum kreativen Schreiben und schließlich – inspiriert durch seinen Bruder – zum Hip-Hop. Seit 2018 veröffentlicht Alphabet eigene Songs, 2020 erschien die erste Single „Flaschenpost“, 2021 folgte das Debütalbum „Zwiespalt“ sowie sein erstes Solokonzert. Aktuell arbeitet er an seinem zweiten Album „Nacht“.
CouCou ist Mitte 20, lebt in Köln und ist ständig unterwegs – auf der Suche nach guten Songs, guten Gedanken und der nächsten Steckdose fürs Keyboard. Sie spielt Klavier und Gitarre und schreibt Texte auf Deutsch und Englisch. Ihre Musik lebt von einer warmen Stimme, tiefgründigen Texten und einem feinen Gespür für Stimmungen. Inspiriert von ihrem Psychologie-Studium verbindet CouCou emotionale Tiefe mit musikalischer Zugänglichkeit und erzählt aufmerksam beobachtete Geschichten, die lange nachhallen.
Auch Frank Albersmann steht auf der Bühne. Zwar studiert er Latein und Englisch auf Lehramt, doch seine große Leidenschaft gilt seit jeher der Musik. Mit fünf Jahren begann er Klavier zu spielen, mit 15 brachte er sich selbst Gitarre bei und träumte vom Rockstar-Dasein. Heute verbindet unter seinem er Rockmusik mit akustischer Instrumentierung und ist unter dem Spitznamen „Brüllbart“ bekannt. Ob laut oder leise, flüsternd oder rau – seine vielseitige Stimme ersetzt live oft eine ganze Band. Als moderner Liedermacher singt er bewusst auf Deutsch, um direkter, präziser und mit mehr Tiefe erzählen zu können.
OAK, ein Indie-Folk-Singer-Songwriter aus Bonn, ist inspiriert von Künstler*innen wie Joni Mitchell, Patti Smith, Mitski, boygenius und Florence + the Machine. Die introspektiven Songs kreisen um Spiritualität, Queerness und Resilienz. Auch tabuisierte Themen wie Trauer, Depression und gesellschaftliche Ungerechtigkeit finden bewusst Raum. Für OAK ist Musik ein Werkzeug der Selbstermächtigung und des Widerstands – verletzlich und kraftvoll zugleich. Nach der Debütsingle „Time Is Slow“ (2023) erschien 2025 mit „Sylvia’s Song“ die erste Veröffentlichung der kommenden EP „I Built This Home“.
Das Publikum erwartet beim Song Slam im dasHaus ein Abend voller fesselnder Sprachkunst, emotionaler Tiefe und mitreißender Songs. In der beliebten Impro-Runde kann das Publikum selbst mitbestimmen, worüber die Musiker*innen singen. Außerdem gibt es bei besonderen Publikumsaktionen Tickets für den nächsten Poetry Slam am 28. März zu gewinnen. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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