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Sommerfest im Ostasieninstitut in Ludwigshafen

Das Ostasieninstitut hat eine außergewöhnliche Bauform
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Ludwigshafen: Bisher kannte ich das Ostasieninstitut nur von außen mit seiner außergewöhnlichen Schiffsbauweise. Am 7. Juli öffneten sich die Türen zum Sommerfest, so dass ich es mir auch von innen anschauen konnte. Vier Stockwerke und ganz oben unter dem Flachdach wacht ein „prähistorisch“ anmutendes Krokodil von ca. 3 Metern an der Wand. Im Stockwerk darunter wurde eine sehr schöne Dachterrasse angelegt. Der Blick auf den Rhein und die Rheinpromenade mit den schicken Neubauten ist unbeschreiblich schön. Überhaupt hat sich dieses Institut eine hervorragende Lage ausgesucht. In den einzelnen Räumen der anderen Stockwerke befinden sich eine Bibliothek, Vortragssaal und eine außergewöhnliche Ausstellung des Kaufmanns Dr. Emil Helfferich (1878-1972). Sie beherbergt über 300 Objekte aus China, Japan und Indonesien, darunter sehr viele kunstvoll geschnitzte Möbel und eine Bibliothek. Auf dem schattigen Parkdeck im Erdgeschoss wurden für die Besucher Tische und Bänke aufgestellt, so dass man während des Verzehrs von Getränken, Kuchen oder anderen asiatischen Köstlichkeiten angenehm sitzen und auf den Rhein schauen konnte. Außerdem gab es eine Tombola, bei der ich 5 Lose zog. Es war auch ohne Glückskeks mein Glückstag, denn alle gewannen. Es werden über den Tag verteilt ein abwechslungsreiches Programm und musikalische Darbietungen geboten. In den Unterrichtsräumen gibt es interessante Workshops wie z. B. Kalligrafie, koreanische Teezeremonie und Brettspiele. Und während ich meine Gedanken niederschrieb gesellte sich der Institutsleiter Professor Dr. Frank Rövekamp zu mir, der mir dann noch Einzelheiten zu dieser Einrichtung erzählte: „Das Ostasieninstitut gehört zur Hochschule Ludwigshafen. Wir bieten ein Vollzeit-Studium von 4 Jahren an. Die Studenten machen ein Wirtschaftsstudium mit Marketing, Rechnungswesen und Volkswirtschaft und sie müssen allerdings auch eine der asiatischen Sprachen lernen, entweder chinesisch, japanisch oder koreanisch. Studenten, die im 3. Jahr sind, kommen danach ein Jahr in eines dieser Länder. Dort hat das Institut Partneruniversitäten. Wenn die Studenten danach zurückkommen, sind sie noch 1 Jahr hier und dann geht es weiter zur Jobsuche oder weiteren Studium. Jedenfalls hat man mit diesem Background sehr gute Karrierechancen in Unternehmen, egal ob in Europa oder Fernost.“ Er sei seit 1997 an diesem Institut. Er kam nicht zum Verschnaufen, denn ein Mitarbeiter des Mannheimer Morgen löste mich ab. Ich denke, dass es an diesem Tag für das OAI noch viel Zulauf gab. (mel)

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