Salpetersäure bei BASF ausgetreten: Werksfeuerwehr schlägt Wolke nieder
- Feuerwehr im Einsatz/Symbolfoto
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Ludwigshafen. Im Werksteil Süd der BASF ist es am Freitagabend, 11. Juli, gegen 18 Uhr zu einem Produktaustritt gekommen. Nach Angaben des Unternehmens trat aufgrund einer Undichte an einer Kolonne Salpetersäure aus. Dabei entstand für wenige Minuten eine sichtbare gelbbräunliche Wolke aus nitrosen Gasen über dem betroffenen Gebäude.
Von Julia Glöckner
Die BASF-Werkfeuerwehr schlug die Wolke umgehend mit einem Wasserstrahl nieder. Der betroffene Anlageteil wurde anschließend kontrolliert heruntergefahren. Die ausgetretene Salpetersäure wurde in der dafür vorgesehenen Auffangwanne aufgefangen. Verletzt wurde nach Unternehmensangaben niemand.
Salpetersäure ist ein chemisches Zwischenprodukt, das zur Herstellung weiterer Chemikalien eingesetzt wird. Laut Sicherheitsdatenblatt verursacht der Stoff schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden und kann gegenüber Metallen korrosiv wirken.
Nach dem Vorfall waren Umweltmesswagen der BASF innerhalb und außerhalb des Werksgeländes im Einsatz. Im unmittelbaren Nahbereich wurden dem Unternehmen zufolge kurzzeitig leicht erhöhte Messwerte sowie ein wahrnehmbarer Geruch festgestellt. Außerhalb des Werksgeländes seien jedoch keine erhöhten Messwerte gemessen worden.
Die zuständigen Behörden wurden über den Vorfall informiert. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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