Produktaustritt: 350 Kilogramm Caprolactam gelangt in den Rhein
- Blick von Rhein-Neckar-Mündung auf BASF (Hafenviertel Mannheim)
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Ludwigshafen. Am 25. September kam es gegen 17.30 Uhr in einem Betrieb im Werksteil Süd der BASF SE in Ludwigshafen zu einem Produktaustritt. Die Ursache wird noch ermittelt.
Dabei gelangten zirka 350 Kilogramm Caprolactam über den Auslauf der Kläranlage der BASF in den Rhein. Caprolactam ist als schwach wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1) eingestuft.
Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung des Produktes im Rhein ist von keiner Gefährdung für Mensch und Wasserorganismen auszugehen. Die zuständigen Behörden sind informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben. jg/red
Caprolactam ist ein Vorprodukt für die Herstellung von Kunststoffen. Es ist im Sicherheitsdatenblatt wie folgt gekennzeichnet:
• Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
• Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
• Verursacht Hautreizungen.
• Verursacht schwere Augenreizung.
• Kann die Atemwege reizen.
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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